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Jenoptik-Konzern wird umgebaut

  • Jenoptik-Konzern konzentriert sich auf zwei Unternehmensbereiche.
  • Das Tochterunternehmen Krone AG ist an die amerikanische Unternehmensgruppe GenTek verkauft worden.
  • Die JENOPTIK Infab GmbH wird in den amerikanischen Equipment-Ausstatter Brooks Automation eingebracht.
  • JENOPTIK-Tochter Automatisierungstechnik GmbH ist neu geordnet und wird mittelfristig in die JENOPTIK Laser, Optik, Systeme GmbH eingefügt.
  • Asset Management-Tochter Deutsche Effecten- und Wechselbeteiligungsgesellschaft AG (DEWB) wird für den Kapitalmarkt geöffnet.
Der Technologiekonzern JENOPTIK AG konzentriert sich künftig auf die zwei industriellen Unternehmensbereiche Clean Systems Technologies und Photonics Technologies. Die JENOPTIK AG hat das Führungsunternehmen des Unternehmensbereiches Telecommunications, die Krone AG in Berlin, rückwirkend zum 1. Juli 1999 an die US-amerikanische Unternehmensgruppe GenTek Inc., Hampton/New Hampshire, verkauft. Gleichzeitig wird die Konzerntochter JENOPTIK Infab, die zum Unternehmensbereich Clean Systems Technologies gehört, in den US-Halbleiter-Ausrüster Brooks Automation Inc., Chelmsford/Massachusetts, eingebracht. Neu geordnet wurde auch die Konzern-Tochter Automatisierungstechnik GmbH aus dem Unternehmensbereich Photonics Technologies.

Jenoptik-Chef Lothar Späth hatte bereits auf der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens im April sowie auf der Hauptversammlung Ende Mai in Erfurt angekündigt, daß alle Geschäftsfelder, die nicht die Kriterien des Jenoptik-Konzerns in puncto Ertragskraft und Kapitalrendite erfüllen, auf dem Prüfstand stehen und dort Kooperationen eingegangen werden, wo der Jenoptik-Konzern auf dem Markt allein nicht stark genug ist.

Die JENOPTIK AG beabsichtigt außerdem, die börsennotierte Asset Management-Tochter Deutsche Effecten- und Wechselbeteiligungsgesellschaft AG (DEWB) für strategische Partner und für den Kapitalmarkt zu öffnen. Durch die Abgabe eigener Anteile und eine Kapitalerhöhung sollen die Aktien der DEWB breit gestreut und das Konzept eines Venture-Capital-Unternehmens gemeinsam mit Finanzpartnern auf breiter Basis verwirklicht werden.

Konzentration auf zwei Kernbereiche mit hohen Wachstumsraten.

Späth sagte, die Konzentration auf die zwei gestrafften Unternehmensbereiche Clean Systems und Photonics sei erfolgversprechend, da beide Bereiche in attraktiven Wachstumsmärkten gut positioniert seien. Der Unternehmensbereich Clean Systems habe sich als Global Player bereits in der Elektronikindustrie eine gute Marktposition geschaffen. Diese Marktposition werde nun auch in den Wachstumsmärkten Pharma, Nahrungsmittel und Biotechnologie angestrebt. Erste Erfolge seien sichtbar. Der Unternehmensbereich Photonics habe sich als Technologie- und Innovationsführer in Nischenmärkten etabliert. Dieses Potential solle genutzt werden, um in ausgewählten zukunftsträchtigen High-Tech-Märkten zu wachsen.

"Mit den jetzt umgesetzten klaren Lösungen können wir den Konzern erfolgreich weiterentwickeln", erklärte Späth abschließend. Er sei sicher, daß auch die Aktionäre erkennen würden, daß der Vorstand seine "Hausaufgaben" schnell und erfolgreich erledigt habe.

Weitere Details über den Konzernumbau werden am heutigen Dienstag, 13. Juli, auf einer Pressekonferenz in Jena bekanntgegeben, die um 10 Uhr beginnt.

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