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Jenoptik kauft eigene Aktien zurück

Aktie soll als Akquisitionswährung eingesetzt werden.

Der Technologiekonzern Jenoptik AG, Jena, hat beschlossen, bis zu 3,7 Millionen eigene Aktien zurückzukaufen. Die Hauptversammlung hatte den Vorstand am 31. Mai 1999 ermächtigt, bis zu 10 Prozent der ausstehenden Aktien zu erwerben. In einem ersten Schritt ist der außerbörsliche Kauf von 4,99 Prozent der Jenoptik-Anteile vorgesehen. Gemäß HV-Beschluß darf der Kaufpreis nicht mehr als 10 Prozent vom Mittelwert der Schlußkurse der letzten fünf Börsentage in Frankfurt abweichen.

Wie Mitte Juli angekündigt, konzentriert sich der Jenoptik-Konzern künftig auf die beiden expandierenden Unternehmensbereiche Clean Systems und Photonics, die nachhaltig ausgebaut werden sollen. "Wir wollen die Jenoptik-Aktie als Akquisitionswährung für das geplante externe Wachstum von Clean Systems und Photonics einsetzen. Auf dem derzeitigen Kursniveau betrachten wir den Aktienrückkauf als eine gute Investition in die Zukunft," sagte Jenoptik-Chef Lothar Späth.

Angesichts des hohen Mittelzuflusses aus dem Verkauf der Krone AG, die rückwirkend zum 1. Juli 1999 an die US-Unternehmensgruppe GenTek abgegeben wurde, ist der Aktienrückkauf ein gutes Mittel, um den Shareholder Value für die Jenoptik-Aktionäre zu stärken, begründete Späth den Vorstandsbeschluß. Durch die somit verringerte Anzahl der im Markt befindlichen Aktien könnten mittelfristig die Kapitalkosten zurückgeführt und der Gewinn je Aktie gesteigert werden.

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