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Jenoptik-Konzern korrigiert Prognose beim Jahresüberschuss 2000 nochmals nach oben

Jahresüberschuss des Konzerns hat mit 47 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2000 neue Rekordmarke erreicht. Auftragsbestand überspringt erstmals zwei Milliarden-Euro Marke. Neue Bestmarke auch beim Auftragseingang.

Der Jenoptik-Konzern (WKN 622910) ist im Geschäftsjahr 2000 weiter auf Erfolgskurs. "Wir korrigieren unsere Prognose beim Jahresüberschuss nochmals nach oben", so Jenoptik-Chef Lothar Späth. Nach seinen Worten wird der Konzern-Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2000 nicht 50 Prozent sondern 150 Prozent höher ausfallen als 1999.

Darin enthalten ist der Ertrag aus dem Verkauf eigener Aktien in Höhe von 32 Millionen Euro. Ohne diesen Verkauf wird der Jenoptik-Konzern operativ die 50 prozentige Steigerung des Jahresüberschusses deutlich erreichen. Mit 47 Millionen Euro (im Vorjahr: -22 Millionen Euro) erzielte der Technologiekonzern im ersten Halbjahr 2000 eine Rekordmarke beim Jahresüberschuss.

Eine neue Bestmarke erreichte der Jenoptik-Konzern ebenfalls beim Auftragseingang und Auftragsbestand. Der Auftragseingang stieg um 20 Prozent auf 1.339 Millionen Euro (im Vorjahr: 1.114 Millionen Euro). Auf vergleichbarer Basis legte der Auftragseingang sogar um 43 Prozent zu. Beim Auftragsbestand konnte der Jenoptik-Konzern erstmals die zwei Milliarden Euro-Grenze durchbrechen. Der Auftragsbestand erhöhte sich um 39 Prozent auf 2.145 Millionen Euro (im Vorjahr: 1.548 Millionen Euro). Auf vergleichbarer Basis kletterte er noch etwas stärker auf 47,1 Prozent.

Der Umsatz des Jenoptik-Konzerns liegt mit 463,7 Millionen Euro unter dem Vergleichswert des Vorjahres (im Vorjahr: 655,6 Millionen Euro). Der Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass der Unternehmensbereich Clean Systems im vergangenen Geschäftsjahr per 30. Juni 1999 drei Großprojekte abgerechnet hat. Von den internen Zahlen liegt der Unternehmensbereich Clean Systems genau im Plan und wird den Umsatz aus dem Vorjahr wie angekündigt übertreffen. Deshalb kann die Umsatzzahl aus dem ersten Halbjahr 2000 nicht auf das gesamte Jahr fortgeschrieben werden.

Nach Späths Worten hat sich an der hervorragenden Entwicklung des Jenoptik-Konzerns im laufenden Geschäftsjahr nichts geändert. "Die Dynamik der Märkte, in denen wir agieren, ist ungebrochen."

Jenoptik korrigiert Prognose für den Jahresüberschuss im Konzern nach oben.

Deshalb korrigiere die Jenoptik auch ihre Prognose beim Jahresüberschuss für das laufende Geschäftsjahr 2000 nochmals nach oben. Der Umsatz soll auf vergleichbarer Basis um 15 Prozent zulegen.

Im Unternehmensbereich Clean Systems wird der Umsatz im Geschäftsjahr 2000 um 15 Prozent über dem Vorjahr liegen und das operative Ergebnis ebenfalls deutlich höher ausfallen. Mit der Übernahme der restlichen Anteile der Life Science Meissner+Wurst GmbH ist die strategische Position im Bereich der Biotechnologie- und Pharmaindustrie erheblich verbessert worden. M+W Zander wird aufgrund des hervorragenden Auftrageinganges seine Engineering-Kapazitäten weiter ausbauen.

Der hohe Auftragseingang im Unternehmensbereich Clean Systems hat sich auch im dritten Quartal fortgesetzt. Vom israelischen Halbleiterhersteller Tower Semiconductor Ltd. erhielt M+W Zander zusammen mit ihrer israelischen Joint Venture-Tochter Meissner Baran im August dieses Jahres den Auftrag für eine neue Chipfabrik im Wert von mehr als 200 Millionen Euro. Damit verzeichnet der Unternehmensbereich Clean Systems einen Auftragsbestand von zwei Milliarden Euro.

Der Unternehmensbereich Photonics wird im September 2000 das neue Optikgebäude in Jena in Betrieb nehmen. Damit verdoppeln sich die Produktions-Kapazitäten im Bereich der Optik, was sich noch in diesem Jahr positiv auf den Umsatz und das Ergebnis auswirken dürfte. Mit dem neuen Gebäude sind die Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen worden, um der rasant steigenden Nachfrage in der Optik nachkommen zu können. Das Geschäftsjahr 2000 wird in jeder Hinsicht ein Rekordjahr für den Unternehmensbereich Photonics. Der Umsatz wird sogar noch etwas stärker steigen, als bisher geplant und soll noch über den bisher genannten 200 bis 210 Millionen Euro liegen.

Im Unternehmensbereich Asset Management hat sich die DEWB im Geschäftsjahr 2000 endgültig als eine der erfolgreichen VC-Gesellschaften in Deutschland etabliert. Diese Position werde in den nächsten Monaten weiter verstärkt und ausgebaut. Das Ziel, 2000 einen höheren Ergebnisbeitrag zu leisten als 1999, werde die DEWB eindrucksvoll erreichen.

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