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Der Jenoptik-Konzern wird seine im November abgegebene Prognose für das Jahr 2002 bei Umsatz und Ergebnis erfüllen

Auftragseingang wächst um rund 13%, Auftragsbestand steigt um 29%, was jeweils neue Rekordmarken sind.

Der Technologiekonzern Jenoptik wird das Geschäftsjahr 2002 nach dem Rekordjahr 2001 mit einem Umsatz von rund 1,6 Mrd. Euro abschließen (i.Vj.: 2,001 Mrd. Euro). Der Umsatz wird damit nach vorläufigen Berechnungen in der Größenordnung liegen, die die Jenoptik im November 2002 angekündigt hat. Der Jahresüberschuss wird ebenfalls wie angekündigt 40 bis 50 Mio. Euro betragen (i.Vj.: 88,3 Mio. Euro).

Trotz der anhaltenden Konjunkturschwäche und der weltweiten Halbleiterkrise hat der Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr eine neue Bestmarke erreicht. Mit rund 2,13 Mrd. Euro ist der Auftragseingang rund 13% höher als im Vorjahr (i.Vj.: 1,89 Mrd. Euro). Ebenfalls deutlich über dem Wert des Vorjahres liegt der Auftragsbestand. Er beläuft sich auf 2,25 Mrd. Euro (i.Vj.: 1,75 Mrd. Euro) und ist somit 29% höher als im Vorjahr.

Für die Delle bei Umsatz und Jahresüberschuss gibt es drei Gründe. So sind Projekte und Aufträge im Unternehmensbereich Clean Systems von Kunden in das Jahr 2003 verschoben worden. Dadurch wird ein Volumen von 300 Mio. Euro erst in diesem Jahr umsatz- und ergebniswirksam.

Das Ergebnis des Jenoptik-Konzerns wird darüber hinaus belastet durch einen Restrukturierungsaufwand für die M+W Zander Tochtergesellschaft in den USA in Höhe von 10 Mio. Euro sowie durch die Schwäche der Kapitalmärkte. Davon ist auch die Jenoptik-Tochter DEWB betroffen, die aufgrund von Abschreibungen auf Beteiligungen im Jahr 2002 einen Verlust ausweist, der sich unmittelbar auf das Finanzergebnis des Jenoptik-Konzerns auswirkt. Diese Verluste der DEWB sind in den jetzt prognostizierten Zahlen des Jenoptik-Konzerns anteilsmäßig berücksichtigt.