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Bericht der JENOPTIK AG über das erste Quartal 2003

Jenoptik-Konzern legt im 1. Quartal 2003 beim Umsatz um 4% zu. Betriebsergebnis fällt wie im Vorjahr abrechnungsbedingt negativ aus. Auftragseingang legt um 20% zu. Auftragsbestand erreicht mit knapp 2,8 Milliarden Euro neues Rekordhoch. Ausblick: Konzernumsatz soll 2003 wieder das Niveau von 2001 erreichen.

Der Jenoptik-Konzern hat in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres den Umsatz um 4% auf 263,0 Mio Euro (i.Vj. 253,0 Mio Euro) gesteigert. Das Umsatzplus wurde von beiden Unternehmensbereichen Clean Systems und Photonics erzielt. Nicht mehr enthalten sind die Umsätze des Bereichs Asset Management, da die DEWB AG zum 30. Juni 2002 entkonsolidiert wurde.

Der Auftragseingang von 659,8 Mio Euro liegt um 20,0% höher als im Vergleichszeitraum 2002 (i. Vj. 549,9 Mio Euro). Der Auftragsbestand erreichte per 31. März 2003 mit 2.791,6 Mio Euro (i. Vj. 2.003,1 Mio Euro) ein neues Rekordniveau. Beide Unternehmensbereiche Clean Systems und Photonics haben zu dem Zuwachs von 39,4% beigetragen.

Das Konzern-Betriebsergebnis ist im 1. Quartal 2003 mit -8,4 Mio Euro negativ ausgefallen (i. Vj. -4,3 Mio Euro). Dementsprechend ist auch das Konzern-Periodenergebnis negativ. Es beträgt -12,8 Mio Euro (i. Vj. -7,6 Mio Euro). Die Differenz zum Vorjahreszeitraum ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im 1. Quartal 2002 ein Ertrag aus dem Verkauf von DEWB-Aktien an einen US-amerikanischen institutionellen Investor enthalten war.

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Jenoptik-Konzerns ist maßgeblich abhängig von vertraglich festgelegten Abrechnungsterminen im Anlagenbau, die vorwiegend in den letzten Monaten des Jahres liegen. Daher können Zahlen aus dem ersten Quartal des Geschäftsjahres nicht auf das Gesamtjahr fortgeschrieben werden.

Der Jenoptik-Konzern hält nach dem 1. Quartal 2003 an seinen im Geschäftsbericht 2002 formulierten Zielen und den Aussagen auf der Bilanzpressekonferenz fest. Die Jenoptik erwartet für das Gesamtjahr 2003 einen deutlichen Umsatzsprung. Der Konzernumsatz soll wieder die Zwei-Milliarden-Euro-Marke erreichen. Dabei wird das Umsatzwachstum im laufenden Geschäftsjahr im Wesentlichen vom Unternehmensbereich Clean Systems getragen. Voraussetzung dafür ist, dass alle Projekte frist- und kalkulationsgerecht abgerechnet werden.