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Vertrag zum Verkauf der M+W Zander Holding AG an Springwater Capital unterzeichnet

Übertragung der Jenoptik-Anteile ist noch von verschiedenen Bedingungen abhängig. Zufluss liquider Mittel im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich; Konzernergebnis 2005 aufgrund Entkonsolidierungsverlust negativ.

Die JENOPTIK AG, Jena, und Springwater Capital (SWC), Genf/London, haben einen Vertrag zum Verkauf sämtlicher von der JENOPTIK AG gehaltenen 72,89 Prozent der Anteile an der M+W Zander Holding AG und damit des gesamten Jenoptik-Unternehmensbereiches Clean Systems unterzeichnet. Der Kaufpreis für die Anteile der JENOPTIK AG errechnet sich für 100 Prozent des Unternehmens auf Basis eines Unternehmenswertes von rund 350 Mio. Euro vor Anpassung für Finanzschulden, Pensionsverbindlichkeiten und Barmitteln, die vom Käufer übernommen werden. Der von der JENOPTIK AG zur Verfügung gestellte Aval-Rahmen von bis zu 150 Mio. Euro wird zunächst weitergeführt und über einen Zeitraum von 5 Jahren schrittweise abgebaut. Mit Vollzug des Vertrags wird der JENOPTIK AG ein niedriger dreistelliger Millionen-Euro-Betrag zufließen.

Der Verkauf ist an verschiedene Bedingungen geknüpft, so genannte Closing Conditions. Dazu zählen insbesondere die Freigabe durch das Kartellamt, die Befreiung des Käufers von einem Übernahmeangebot an die außenstehenden Aktionäre der börsennotierten Tochtergesellschaft caatoosee ag, die endgültige Finanzierungsbewilligung des Fremdkapitalgebers sowie eine abschließende Abstimmung mit den Familienaktionären, denen 27,11 Prozent der Anteile gehören. Der Aufsichtsrat der JENOPTIK AG hatte dem Verkauf an Springwater Capital in einer außerordentlichen Sitzung am 15. Dezember 2005 vorbehaltlich der Vertragsunterzeichnung einstimmig zugestimmt.

Mit dem Vollzug der Veräußerung (Closing) wird im 1. Halbjahr des Jahres 2006 gerechnet. Dann wird der Jenoptik-Konzerns aus dem heutigen Unternehmensbereich Photonics bestehen.

Aufgrund der erforderlichen Rechnungslegung (IFRS 5) wird der Jenoptik-Konzern zum 31. Dezember 2005 M+W Zander als "zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" ausweisen und zu aktuellen Marktpreisen bewerten. Infolgedessen entsteht ein Differenzbetrag in Höhe eines voraussichtlich mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrages, sodass die Jenoptik für 2005 ein negatives Ergebnis nach Steuern erwartet, das voraussichtlich im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen wird.

Aufgrund der Entkonsolidierungsauswirkungen ist eine konkrete Prognose zum Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit des Jenoptik-Konzerns 2005 noch nicht möglich. Das operative Ergebnis des Unternehmensbereiches Photonics bleibt davon unberührt und wird im Rahmen der Erwartungen liegen.

Investor Relations

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