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Jenoptik stellt Geschäft mit Mittelformatkameras ein. Ergebnis im 2. Quartal 2009 dadurch einmalig belastet.

Sowohl im 2. Quartal als auch im Gesamtjahr 2009 positives Konzernbetriebsergebnis vor Sondereinflüssen erwartet.

Aufgrund der Insolvenz des Lieferanten Franke & Heidecke sowie des signifikant beeinträchtigten Geschäftspotenzials im Bereich Mittelformatkameras (High-End) hat der Konzern entschieden, sich aus diesem nachhaltig negativen Geschäft zurückzuziehen sowie die damit verbundene Standort- und Portfoliobereinigung im In- und Ausland vorzunehmen.

Bestehende Lieferverpflichtungen wurden im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Kunden beendet.

Mit dieser Maßnahme fokussiert sich Jenoptik weiter auf die Kerngeschäftsbereiche, das Ergebnis des 2. Quartals wird hierdurch jedoch kurzfristig beeinflusst. Die daraus resultierenden Sondereinflüsse, die infolge von Wertberichtigungen größtenteils nicht liquiditätswirksam sind, belaufen sich auf insgesamt 7,9 Mio Euro und wurden vollständig im Konzern-EBIT des 2. Quartals 2009 verarbeitet. Das Betriebsergebnis vor diesem Sondereffekt wird im 1. Halbjahr 2009 mit etwa 3 Mio Euro positiv ausfallen (31.03.2009: 0,4 Mio Euro). Darin enthalten sind rund 1,0 Mio Euro laufende Verluste aus diesem Geschäftsfeld, die in Zukunft entfallen werden.

Digital-Imaging-Aktivitäten der Jenoptik werden uneingeschränkt fortgeführt.

Das Thema der digitalen Bildverarbeitung ist und bleibt eine Kernkompetenz der Jenoptik für die Bereiche Medizintechnik, Life Science und Verkehrssicherheitstechnik bis hin zur militärischen Aufklärung. Diese Kernkompetenz wird Jenoptik beibehalten und ausbauen.

Konzern-Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen soll 2009 positiv ausfallen.

Jenoptik erwartet aufgrund des weiterhin stabilen Beitrages der Sparte Verteidigung & Zivile Systeme sowie der Präsenz in verschiedenen Märkten im Gesamtjahr 2009 ein positives Konzern-Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen.