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MORE INNOVATION

Die industrielle Welt wird umgekrempelt – und die Nachfrage nach unseren optischen Systemen erreicht Rekordniveau. Jenoptik investiert in Kapazitäten und blickt über den Tellerrand.

Die Digitalisierung steckt nicht mehr in den Startlöchern

Sie ist schon unterwegs. Das verraten uns nicht zuletzt unsere Umsatzzahlen: Im Segment Optics & Life Science vermelden wir für 2017 mit 17 Prozent reichlich Zuwachs. Denn die vernetzte Welt ist auf einen handfesten technologischen Unterbau angewiesen. Besonders die Halbleiterausrüstungsindustrie, die 2017 boomte wie schon lange nicht mehr, fragt unsere optischen Systeme nach, aber auch die Automobilindustrie mit ihren kommunizierenden Autos, die Industrie 4.0 mit ihrer Automatisierung und die Informations- und Kommunikationstechnologie.

Wir stellen uns auf eine weiterhin hohe Nachfrage ein

Wir stocken unsere Kapazitäten auf. So erzeugt ein neuer Waferstepper am Optikstandort Huntsville seit Anfang 2018 mikrooptische Module – und treibt nebenbei die Arbeitsteilung über Kontinente hinweg voran. Eine Testkuppel für Projektionsobjektive ging in Florida in Betrieb, ebenso ein Reinraum, in dem hochpräzise Optiksysteme für die Halbleiterfertigung und die Luft- und Raumfahrtindustrie produziert werden können. Und wir sind im Silicon Valley angekommen: Vom Standort Fremont aus sind die Wege kurz zu vielen Pulsgebern der digitalen Welt.
Waferstepper am Optikstandort Huntsville

Mit der Erweiterung der Reinraumflächen und einem neuen Waferstepper wurden die Fertigungskapazitäten am Standort Huntsville, Alabama, an die steigende Nachfrage nach mikrooptischen Präzisionskomponenten angepasst.

Für Hochleistungsoptiken nutzen wir neue Mittel und Wege

Eine Idee, die lange als unvereinbar mit Hochleistungsoptiken galt, hielt 2017 Einzug in unser Optik-Geschäft. Beginnend bei der Linsenherstellung und -beschichtung über Fassungstechnologie und Validierung bis hin zur Überführung in die Serienfertigung: Mit einer Technologieplattform kommen individuelle optische Hochleistungssysteme schneller, effizienter und kostengünstiger als bisher in die Welt. Das schätzt gerade die Halbleiterausrüstungsbranche, die künftige Chipgenerationen anpeilt. Für das Projekt gab es 2017 den Jenoptik-Innovation-Award.
Für Hochleistungsoptiken nutzen wir neue Mittel und Wege

Plattform heißt das Zauberwort bei uns: Damit entwickeln wir, analog zu Prozessen der Automobilindustrie, Hochleistungsoptiken nach Rezept.

Und auch das Unvollkommene hat seinen Platz

Geschäftsideen werden im „geschützten Raum“ erprobt: Hier wird schnell gelernt, korrigiert, gescheitert – je nachdem. Jede Erfahrung geht wertneutral in die nächste Runde ein. In die Zukunftsmusik stimmt auch das Optik-Team Digital Business ein. Es nimmt Markttrends ins Visier, abseits des Tagesgeschäfts, tauscht sich konzernintern mit anderen Jenoptik-Bereichen aus, blickt in die Communities und besucht Kongresse. Denn potenzielle Kunden könnten im digitalen Zeitalter durchaus jenseits des Tellerrandes zu finden sein.