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„Ich finde es toll, dass es etwas Handwerkliches ist.“

Lisa Beer (17) hat sich nach ihrem Realschulabschluss für eine Ausbildung zur Feinoptikerin bei Jenoptik entschieden. 

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Was haben Sie vor Ihrem Ausbildungsbeginn bei Jenoptik gemacht?

Ich habe meinen Realschulabschluss gemacht und habe dann direkt die Ausbildung begonnen.

Warum haben Sie sich für eine Ausbildung bei Jenoptik entschieden?

Als ich mich infomiert habe, klangen alle Firmen gut. Aber bei einem Praktikum in einer anderen großen Firma habe ich mich nicht so wohlgefühlt. Da stand ich nur an der Maschine Teil rein, Teil raus... Außerdem hatte mir Jenoptik als erstes auf meine Bewerbung geantwortet.

Was waren Ihre Gründe, eine Ausbildung zur Feinoptikerin zu beginnen?

Ich finde es toll, dass es etwas Handwerkliches ist. Dazu muss man auch ein bisschen Geschicklichkeit haben.

Wie genau läuft Ihre Ausbildung ab?

Wir haben immer zwei Wochen Praktikum im Bildungszentrum und dann gehen wir eine Woche in die Schule. Also immer schön abwechselnd. Und anfangs sind wir auch etwa für einen Monat in der Firma gewesen. Dort habe ich viel facettiert, aber auch gemessen, gereinigt, aufgekittet und geläppt, also typische Aufgaben für Feinoptiker. Von allem ein bisschen. Das hat Spaß gemacht.

Welche Fächer haben Sie in der Schule?

Im ersten Ausbildungsjahr haben wir die Rundoptik vom Rohteil bis zum fertigen Werksstück und dazu alle möglichen Fertigungsverfahren, Zeichnungen und Berechnungen behandelt. Im zweiten Ausbildungsjahr geht es dann um die Planoptik und es kommen Lernfelder wie Maschinentechnik und CNC-Technik dazu.

Was würden Sie sagen, ist im Beruf der Feinoptikerin besonders wichtig?

Auf die Fingerfertigkeit kommt es an und dass sauber, ordentlich und mit Gefühl gearbeitet wird. Man sollte etwas Feingefühl haben. Ein Grobmotoriker wäre für diesen Beruf nicht so geeignet. Aber an sich kann das fast jeder lernen.

Würden Sie Ihre Ausbildung weiterempfehlen?

Ja, auf jeden Fall. Das duale System, die Abwechslung zwischen Schule und Bildungszentrum bringen viele Vorteile mit sich. Zum Beispiel kann man die, in der Schule gelernte Theorie in die Praxis umsetzen, aber auch eigene Erfahrungen aus der praktischen Anwendung in der Schule gebrauchen.

Was haben Sie für Pläne für die Zeit nach der Ausbildung?

Ich möchte gern meinen Meister machen und mich vielleicht in CNC-Technik weiterbilden. Konkret kann ich das noch nicht sagen, aber ich möchte gern weitermachen.