WeiterempfehlenMail Facebook Twitter Google Plus

Jenoptik stellt Neuheiten für die Fertigungsmesstechnik auf der EMO 2013 in Hannover vor

Die Welt der Metallbearbeitung trifft sich in diesem Jahr unter dem Motto „Intelligence in Production“ auf der EMO 2013 in Hannover. Passend zu diesem Leitgedanken präsentiert die Jenoptik-Sparte Industrielle Messtechnik neue Produktlösungen aus der Fertigungsmesstechnik in Halle 6, Stand A28.

Für die Qualitätssicherung im Fertigungsbereich stellt Jenoptik auf der EMO Hannover folgende Produkte in den Fokus: Die HOMMEL-MOVOMATIC Messköpfe, das optisens Image Processing System HOMMEL-ETAMIC IPS100, das mobile Rauheitsmessgerät HOMMEL-ETAMIC W10 sowie das optomechanische Messsystem HOMMEL-ETAMIC nanoscan 855.

Qualitätskontrolle direkt in der Werkzeugmaschine

Eine hohe Fertigungsqualität, reduzierte Zykluszeiten und verbesserte Produktivität sind Anforderungen, mit denen Werkzeugmaschinen in der Präzisionsindustrie konfrontiert werden. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, müssen auch Maßnahmen zur Qualitätssicherung bereits dort ansetzen, wo die Produkte entstehen: direkt in der Maschine.

In die Werkzeugmaschinen integriert prüfen die HOMMEL-MOVOMATIC Messköpfe direkt bei der Feinstbearbeitung, wie beim Schleif- oder Hon-Prozess, das Werkstück und regeln anhand der Messergebnisse den Bearbeitungsprozess der Werkzeugmaschine. Abweichende Qualitäten, die auf Grund äußerer Einflüsse wie abgenutzter Schleifscheiben oder schwankender Kühlmitteltemperaturen als Toleranzschwankungen auftreten, werden so zeitnah erkannt und eliminiert.

Auf diese Weise sichern die In-Prozess-Mess- und Steuerungssysteme der Jenoptik-Sparte Industrielle Messtechnik die Fertigungsqualität und erhöhen nachhaltig die Effizienz der Produktion.

100-Prozent-Kontrolle von Zylinderbohrungen

Direkt in den Produktionsprozess eingebunden sind auch die Jenoptik-Lösungen zur optischen Oberflächeninspektion von Bohrungsinnenflächen. Das optisens Image Processing System HOMMEL-ETAMIC IPS100 wird robotergeführt oder bandüberbaut schwerpunktmäßig für die Prüfung von Zylinderbohrungen eingesetzt. Kleinere Durchmesser wie zum Beispiel in Bremszylindern prüft der HOMMEL-ETAMIC IPS10 nach demselben Funktionsprinzip.

Der Sensor des HOMMEL-ETAMIC IPS100 taucht zur Prüfung der Beschichtung in die Bohrung ein und scannt dabei die Innenfläche lückenlos ab. Dadurch ist eine schnelle, taktangepasste hundertprozentige Kontrolle auf typische Fehler der Oberfläche wie Lunker, Kratzer oder Poren möglich. Ein großer Vorteil dieses Verfahrens ist auch, dass keine Rotationsbewegung erforderlich ist und damit eine sehr kurze Bildaufnahmezeit von 5 bis 7 Sekunden pro Bohrung erreicht wird. Der IPS100 erzeugt dabei kontrastreiche, hochaufgelöste Bilder, welche von der Systemsoftware vollautomatisch ausgewertet werden.

Durch das Verfahren kann die teure, visuelle Sichtprüfung durch das Prüfpersonal komplett entfallen und die Prüfung wird benutzerunabhängig und objektiv. Gleichzeitig werden komplexe und präzise Klassierungen der Oberflächendefekte durchgeführt, welche zu einem definierten Qualitätslevel führen ohne unnötig Bauteile auszuschleusen, welche noch innerhalb der Spezifikationsgrenzen liegen.

Rauheits- und Konturenmessung

Außerdem präsentiert die Jenoptik-Sparte Industrielle Messtechnik Produkte aus dem klassischen Umfeld der Qualitätssicherung zur taktilen Messung von Rauheit und Kontur. Das neue mobile Rauheitsmessgerät HOMMEL-ETAMIC W10 ist das verlässliche Instrument zur Überwachung der Oberflächenqualität direkt in der Fertigung. Dank vieler neuer Features wie farbigem Touchscreen, Querabtastung, Senkrecht- und Überkopfmessung oder dem integriertem Raunormal erweitern sich Nutzungsmöglichkeiten bei gleichzeitig einfacherer Bedienung.

Den stationären Bereich deckt das ultrapräzise opto-mechanische Messsystem HOMMEL-ETAMIC nanoscan 855 ab. Die hochpräzise, gleichzeitige Messung von Rauheits- und Konturmerkmalen an gekrümmten oder geneigten Oberflächen erfordert ein Messsystem mit hoher Auflösung bei gleichzeitig großem Messbereich. Der nanoscan 855 überzeugt mit einer Auflösung von 0,6 nm für feinste Oberflächenrauheiten und einem Messhub von 24 mm für die universelle Anwendung bei der Konturenmessung.

Abgerundet wird das vorgestellte Jenoptik-Portfolio mit den bewährten Standardmesslösungen zur Bestimmung von Form- und Lagetoleranzen sowie zur optischen, berührungslosen Bestimmung von Dimensionen, Geometrien, Form und Lage an rotationssymmetrischen Wellen.

Zu finden ist der Jenoptik-Stand auf der EMO in Hannover, vom 16. bis 21. September 2013, Halle 6, Stand A28.

Über Jenoptik und die Sparte Industrielle Messtechnik

Als integrierter Optoelektronik-Konzern ist Jenoptik in den fünf Sparten Laser & Materialbearbeitung, Optische Systeme, Industrielle Messtechnik, Verkehrssicherheit sowie Verteidigung & Zivile Systeme aktiv.

In der Industriellen Messtechnik zählt Jenoptik zu den führenden Herstellern für hochpräzise, berührende und berührungslose Fertigungsmesstechnik. Das Leistungsspektrum umfasst komplette Lösungen für unterschiedlichste Messaufgaben, so die Prüfung von Rauheit, Konturen, Form und die Bestimmung von Dimensionen in jeder Phase des Fertigungsprozesses sowie im Messraum. Abgerundet wird das Angebot durch umfassende Dienstleistungen wie Beratung, Schulung und Service inklusive langfristiger Wartungsverträge.