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Ziele 2013 erreicht: Jenoptik setzt sich in anspruchsvollem Marktumfeld durch

Dem Jenoptik-Konzern ist es trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen 2013 erstmals gelungen, die Marke von 600 Mio Euro Umsatz zu erreichen.

Vorläufiges Konzern-Betriebsergebnis 2013 bei über 52 Mio Euro.
Umsatz steigt auf 600 Mio Euro.
Prognose 2014: Umsatzwachstum von 5 bis 10 Prozent, EBIT zwischen 55 und 62 Mio Euro.

Dem Jenoptik-Konzern ist es 2013 erstmals gelungen, die Marke von 600 Mio Euro Umsatz zu erreichen. Der Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr (i.Vj. 585 Mio Euro) betrug damit etwa 3 Prozent. Wachstumsimpulse kamen vor allem aus dem Mittleren Osten/Afrika, Amerika sowie aus Deutschland. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) liegt bei über 52 Mio Euro (i.Vj. 54,8 Mio Euro) und wurde beeinflusst durch umfangreiche Investitionen in den Ausbau der internationalen Vertriebsstrukturen und neue Produkte sowie Aufwendungen für Projekte zur Konzernentwicklung. Das hohe Profitabilitätsniveau des Rekordjahres 2012 konnte somit nahezu gehalten werden. Die EBIT-Marge beläuft sich auf circa 8,8 Prozent (i.Vj. 9,4 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) liegt nach vorläufigen Berechnungen bei rund 47 Mio Euro (i.Vj. 46,1 Mio Euro).

„Das Geschäftsjahr 2013 war für Jenoptik ein gutes Jahr. Wir sind erfolgreich gewachsen und haben unsere Ziele erreicht, ohne dass wir auf erhebliche Investitionen in die Zukunftsfähigkeit von Jenoptik verzichtet haben. Trotz der verhaltenen Nachfrage in Europa und der Abschwächung des Wachstums in Teilen Asiens konnten wir die Entwicklung unseres Unternehmens, insbesondere die Internationalisierung sowie unsere internen Initiativen für harmonisierte und exzellente Prozesse weiter vorantreiben“, fasst Jenoptik-Chef Michael Mertin das abgelaufene Geschäftsjahr zusammen.

Finanzvorstand Rüdiger Andreas Günther ergänzt: „Beim Ergebnis vor Steuern liegen wir sogar über dem Vorjahr. Das gelang uns sowohl durch ein, erstmals in der jüngeren Unternehmensgeschichte, positives Beteiligungsergebnis als auch durch ein verbessertes Zinsergebnis.“

Das operative Geschäft des Jenoptik-Konzerns gewann im Jahresverlauf an Dynamik. Mit einem Konzernumsatz von rund 167 Mio Euro und einem EBIT von über 15 Mio Euro war das vierte Quartal das stärkste im Geschäftsjahr 2013. Das EBIT konnte im Schlussquartal überproportional zum Umsatzwachstum zulegen und verbesserte sich um über 18 Prozent (i.Vj. 12,7 Mio Euro).

Auftragseingang erwartungsgemäß unter dem hohen Niveau des Vorjahres.

Der Jenoptik-Konzern erhielt im Geschäftsjahr 2013 neue Aufträge in einem Umfang von rund 575 Mio Euro. Der Auftragseingang lag damit nach vorläufigen Berechnungen unter dem Niveau des Vorjahres (i.Vj. 587,2 Mio Euro). Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahr Großaufträge in den Segmenten Messtechnik und Laser & Optische Systeme enthalten waren. Infolge der schwächeren Konjunkturentwicklung gab es zudem Verschiebungen von Aufträgen in Folgeperioden.

Der Auftragsbestand des Jenoptik-Konzerns blieb Ende 2013 aufgrund einer veränderten Auftragsstruktur mit 411 Mio Euro unter dem hohen Vorjahresniveau (31.12.2012: 446,8 Mio Euro). Auch zukünftig will sich Jenoptik insbesondere im Segment Verteidigung & Zivile Systeme verstärkt auf internationale Aufträge mit kürzeren Reichweiten sowie auf Produkte für zivile Anwendungen konzentrieren.

Informationen zu den Segmenten.

Das Segment Laser & Optische Systeme war beeinflusst von der Schwäche des Halbleiterausrüstungsmarktes insbesondere in der ersten Jahreshälfte sowie stärkeren Umsätzen im Life-Science-Markt im zweiten Halbjahr. Der Umsatz des Segmentes lag bei rund 225 Mio Euro (i.Vj. 212,3 Mio Euro), das EBIT bei rund 25 Mio Euro (i.Vj. 27,1 Mio Euro); Einflussfaktoren waren ein veränderter Produktmix, Anlaufkosten für neue Produkte sowie der Ausbau des internationalen Vertriebs.

Das Segment Messtechnik profitierte von einer soliden Nachfrage aus der Automobilindustrie insbesondere nach neuen Messmethoden für Kraftstoff sparende und emissionsarme Motoren sowie von Auslieferungen für Projekte im Bereich der Verkehrssicherheit. Anfang 2013 erfolgte der Markteintritt in Australien, der in der zweiten Jahreshälfte mit einem mehrjährigen Servicevertrag im Bereich der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung unterlegt wurde. Mit einem Umsatz von rund 187 Mio Euro (i.Vj. 182,7 Mio Euro) konnte das Segment nach vorläufigen Berechnungen im Umsatz leicht zulegen. Das EBIT blieb mit rund 23 Mio Euro ebenfalls auf hohem Niveau (i.Vj. 25,6 Mio Euro).

Der Umsatz des Segmentes Verteidigung & Zivile Systeme lag mit rund 185 Mio Euro in etwa auf Vorjahresniveau (i.Vj. 186,4 Mio Euro). Das Segment-EBIT stieg, positiv beeinflusst durch einmalige Sondereffekte und verbesserte Kostenstrukturen, auf circa 11 Mio Euro (i.Vj. 7,8 Mio Euro).

Finanzkennzahlen weiter verbessert, Nettoverschuldung signifikant reduziert.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich wesentliche Finanzkennzahlen weiter positiv entwickelt. Die Nettoverschuldung sank aufgrund des guten operativen Cashflows vor allem im vierten Quartal deutlich auf rund 44 Mio Euro (i.Vj. 74,5 Mio Euro). Die Eigenkapitalquote stieg auf über 52 Prozent (i.Vj. 49,3 Prozent). Jenoptik verfügt zudem über eine langfristige und sehr belastbare Finanzierungsstruktur, die dem Konzern ausreichend Handlungsspielraum für das zukünftige Wachstum bietet.

Ziel 2014: Weiteres profitables Wachstum.

2014 will der Jenoptik-Konzern weiterhin konsequent in den Ausbau der Vertriebsstrukturen und innovative Produkte investieren sowie interne Abläufe optimieren.

Aktuell rechnet Jenoptik im Geschäftsjahr 2014 mit einem Umsatzwachstum von 5 bis 10 Prozent. Das Konzern-EBIT soll 2014 zwischen 55 und 62 Mio Euro liegen.

Auch in den kommenden Jahren soll der Jenoptik-Konzern weiter profitabel wachsen und eine durchschnittliche EBIT-Marge von etwa 9 bis 10 Prozent sowie ein Umsatzwachstum von rund 10 Prozent über die Marktzyklen erreichen. Das Umsatzziel soll auch weiterhin vor allem durch organisches Wachstum erreicht werden. Der Jenoptik-Konzern strebt bis 2017 an, den Umsatz auf rund 800 Mio Euro zu erhöhen und den Anteil des Umsatzes in Amerika und Asien/Pazifik zusammen auf über 40 Prozent des Konzernumsatzes zu steigern.

Diese Pressemitteilung kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Jenoptik-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Derartige Faktoren können zum Beispiel Wechselkursschwankungen, Zinsänderungen, die Markteinführung von Konkurrenzprodukten oder Änderungen in der Unternehmensstrategie sein. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.