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Jenoptik schließt Geschäftsjahr 2013 erfolgreich ab

Der Jenoptik-Konzern ist 2013 das vierte Jahr in Folge aus eigener Kraft gewachsen und erzielte erstmals in der jüngeren Unternehmensgeschichte einen Umsatz oberhalb der Marke von 600 Mio Euro.

  • Umsatz wächst auf 600 Mio Euro
  • Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) bei 52,7 Mio Euro
  • Ergebnis vor Steuern (EBT) steigt auf 47,2 Mio Euro
  • Dividende soll auf 0,20 Euro je Aktie steigen
  • Jenoptik erwartet 2014 stärkeres Wachstum
„Wir haben unsere für 2013 prognostizierten Umsatz- und Ergebnisziele in einem anspruchsvollen Marktumfeld erreicht. Zugleich haben wir mit den getätigten Investitionen wichtige Voraussetzungen für weiteres profitables Wachstum geschaffen“, fasst Jenoptik-Chef Michael Mertin das abgelaufene Geschäftsjahr zusammen.

Angesichts der erfolgreichen Entwicklung sowie der soliden Finanzlage des Konzerns schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der JENOPTIK AG der Hauptversammlung vor, die Dividendenzahlung von 0,18 Euro auf 0,20 Euro je Aktie zu erhöhen. Das entspräche einer Anhebung der Ausschüttungsquote von 22 Prozent auf rund 25 Prozent.

Hohes Profitabilitätsniveau des Vorjahrs nahezu gehalten.

Der Jenoptik-Konzern erzielte 2013 einen Umsatzzuwachs von 2,6 Prozent auf 600,3 Mio Euro (i.Vj. 585,0 Mio Euro). Regional kamen die Wachstumsimpulse vor allem aus Deutschland und Amerika. Jenoptik erzielte 62,0 Prozent des Umsatzes im Ausland (i.Vj. 64,4 Prozent). Mit 5,8 Prozent fiel das Umsatzplus im Segment Laser & Optische Systeme am stärksten aus. Die drei Segmente adressieren mit ihren Kernkompetenzen ein ausgewogenes Marktportfolio. Wichtigster Markt blieb jedoch der Bereich Automobil/Maschinenbau mit einem Anteil am Umsatz von 27,9 Prozent.

Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) lag bei 52,7 Mio Euro (i.Vj. 54,8 Mio Euro) und wurde wie geplant beeinflusst durch den Ausbau der internationalen Vertriebs- und F+E-Aktivitäten sowie Aufwendungen für die Projekte zur Konzernentwicklung. Das hohe Profitabilitätsniveau des Rekordjahrs 2012 konnte nahezu gehalten werden, die EBIT-Marge betrug 8,8 Prozent (i.Vj. 9,4 Prozent).

Vor allem geringere Zinsen aufgrund attraktiverer Finanzierungskonditionen sowie ein erstmals positives Beteiligungsergebnis führten zu einer Verbesserung des Finanzergebnisses auf minus 5,5 Mio Euro (i.Vj. minus 8,7 Mio Euro). In der Folge stieg das Ergebnis vor Steuern (EBT) von 46,1 Mio Euro auf 47,2 Mio Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,82 Euro, nach 0,88 Euro im Vorjahr.

Auftragseingang nur leicht unter hohem Vorjahresniveau. Auftragspipeline gut gefüllt.

Der Jenoptik-Konzern konnte im Geschäftsjahr 2013 neue Aufträge in Höhe von 575,3 Mio Euro verbuchen. Der Auftragseingang lag damit nur leicht unter dem hohen Vorjahreswert von 587,2 Mio Euro, der von mehreren Großaufträgen in den Segmenten Messtechnik und Laser & Optische Systeme geprägt war. Zudem gab es infolge der schwächeren Konjunkturentwicklung Verschiebungen von Aufträgen in Folgeperioden.

Der Auftragsbestand des Jenoptik-Konzerns blieb Ende 2013 mit 411,4 Mio Euro aufgrund einer veränderten Auftragsstruktur insbesondere im Segment Verteidigung & Zivile Systeme unter dem hohen Vorjahresniveau (31.12.2012: 446,8 Mio Euro).

Finanzkennzahlen weiter nachhaltig verbessert, Nettoverschuldung deutlich reduziert.

Im Geschäftsjahr 2013 haben sich wesentliche Finanz- und Bilanzkennzahlen weiter positiv entwickelt. Der Free Cashflow verbesserte sich von 43,7 Mio Euro auf 47,0 Mio Euro. Die Nettoverschuldung konnte somit trotz Zahlung einer höheren Dividende deutlich von 74,5 Mio Euro auf 44,1 Mio Euro reduziert werden. Die Eigenkapitalquote stieg auf 53,0 Prozent (i.Vj. 49,3 Prozent) und verbesserte sich damit das vierte Jahr in Folge. „Jenoptik verfügt über eine langfristige und tragfähige Finanzierungsstruktur, die dem Konzern Handlungsspielraum für das zukünftige Wachstum und die weitere Umsetzung seiner Strategie bietet“, erläutert Finanzvorstand Rüdiger Andreas Günther.

Mehr Mitarbeiter im In- und Ausland.

Aufgrund der Geschäftsausweitung stieg die Zahl der Mitarbeiter im Jenoptik-Konzern zum Jahresende 2013 auf 3.433 (i.Vj. 3.272) und damit um 4,9 Prozent. Vor allen in den Segmenten Messtechnik und Laser & Optische Systeme wurden Mitarbeiter eingestellt. Im Zuge der Internationalisierungsstrategie erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Ausland auf 475 (i.Vj. 433), das sind 13,8 Prozent der Gesamtbelegschaft.

Segmente Laser & Optische Systeme sowie Messtechnik mit neuen Umsatzbestmarken.

Die Geschäfts- und Ertragsentwicklung der Segmente wurde im Jahresverlauf wesentlich von den Maßnahmen zur Optimierung interner Prozessabläufe und den Erfolgen bei der Umsetzung der Internationalisierungsstrategie unterstützt. Alle drei Segmente des Jenoptik-Konzerns verzeichneten einen Anstieg des Free Cashflows und erzielten auch 2013 ein positives EBIT.

Im Segment Laser & Optische Systeme hat Jenoptik ihre Position als einer der führenden Anbieter von optischen und optoelektronischen Systemlösungen weiter ausgebaut. Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2013 um 5,8 Prozent auf 224,7 Mio Euro (i.Vj. 212,3 Mio Euro). Das EBIT lag bei 24,6 Mio Euro (i.Vj. 27,1 Mio Euro), die EBIT-Marge bei 10,9 Prozent (i.Vj. 12,8 Prozent). Die Ertragsentwicklung wurde im Wesentlichen durch einen veränderten Produktmix, Anlaufkosten für neue Kundenprojekte sowie den Ausbau des internationalen Vertriebs beeinflusst. Der Auftragseingang konnte mit 221,4 Mio Euro das hohe Vorjahresniveau leicht übertreffen (i.Vj. 219,9 Mio Euro). Der Auftragsbestand des Segments zum Jahresende ging auf 94,3 Mio Euro zurück (31.12.2012: 105,2 Mio Euro).

Der Umsatz des Segments Messtechnik stieg 2013 um 2,6 Prozent auf 187,4 Mio Euro (i.Vj. 182,7 Mio Euro), wobei der Zuwachs gleichermaßen aus der Industriellen Messtechnik und der Verkehrssicherheit kam. Das Segment profitierte von einer soliden Nachfrage aus der Automobil-industrie nach neuen Messverfahren für kraftstoffsparende und emissionsarme Motoren sowie von Auslieferungen für Projekte im Bereich der Verkehrssicherheit. Das Segment-EBIT blieb mit 22,6 Mio Euro und einer Marge von 12,0 Prozent auf hohem Niveau (i.Vj. 25,6 Mio Euro, 14,1 Prozent). Der Auftragseingang nahm 2013 um 13,2 Prozent auf 172,5 Mio Euro (i.Vj. 198,7 Mio Euro) ab. Im Vorjahr waren im Auftragseingang Großprojekte aus Malaysia und dem Oman enthalten. Der Auftragsbestand zum Jahresende reduzierte sich, ausgehend von dem hohen Vorjahreswert, auf 72,8 Mio Euro (31.12.2012: 87,4 Mio Euro).

Der Umsatz des Segments Verteidigung & Zivile Systeme entsprach 2013 trotz eines schwierigen Marktumfelds und sinkender Verteidigungsbudgets mit 185,1 Mio Euro dem Vorjahresniveau (i.Vj. 186,4 Mio Euro). Das Segment-EBIT stieg, hauptsächlich positiv beeinflusst durch einmalige Sondereffekte infolge der geplanten Standortoptimierung in Deutschland sowie durch verbesserte Kostenstrukturen, auf 11,6 Mio Euro (i.Vj. 7,8 Mio Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 6,2 Prozent (i.Vj. 4,2 Prozent). Der Auftragseingang übertraf 2013 das Niveau des Vorjahrs um 8,6 Prozent und lag bei 179,2 Mio Euro (i.Vj. 165,0 Mio Euro). Der Auftragsbestand des Segments zum Jahresende ging auf 246,9 Mio Euro zurück (31.12.2012: 255,8 Mio Euro).

Weiteres profitables Wachstum in 2014 angestrebt.

Auch 2014 will der Jenoptik-Konzern konsequent in den Ausbau der internationalen Vertriebsstrukturen und in die Entwicklung innovativer Produkte investieren. Darüber hinaus werden die Maßnahmen zur internen Prozessoptimierung und die Projekte zur Konzernentwicklung planmäßig fortgesetzt. „Angesichts unserer umfangreichen Investitionen in die Zukunftsfähigkeit von Jenoptik und der soliden wirtschaftlichen Entwicklung gehen wir aktuell davon aus, im laufenden Geschäftsjahr ein stärkeres Wachstum bei Umsatz und Ertrag erzielen zu können. Demnach streben wir eine Umsatzsteigerung zwischen 5 und 10 Prozent an. Das Konzern-EBIT soll sich 2014 deutlich verbessern und wird von uns in einer Bandbreite von 55 bis 62 Mio Euro gesehen“, so Michael Mertin.

Der vollständige Geschäftsbericht steht im Internet zum Download zur Verfügung. Bilder zum Download finden Sie in der Jenoptik-Bilddatenbank in der Galerie „Aktuelle Bilder / Finanzberichte 2014“.

Diese Pressemitteilung kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Jenoptik-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Derartige Faktoren können zum Beispiel Wechselkursschwankungen, Zinsänderungen, die Markteinführung von Konkurrenzprodukten oder Änderungen in der Unternehmensstrategie sein. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche in die Zukunft gerichtete Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.