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Jenoptik stellt langfristige Finanzierung neu auf

Jenoptik nutzt die günstigen Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten und sichert sich mit dem Abschluss neuer Kapitalinstrumente weiteren finanziellen Spielraum und Flexibilität zur Umsetzung ihrer mittel- bis langfristig ausgelegten internationalen Wachstumsstrategie.

Flaggen mit Jenoptik-Logo
  • Schuldscheindarlehen erfolgreich von 90 Millionen Euro auf 125 Millionen Euro aufgestockt
  • Konsortialkredit auf 230 Millionen Euro erhöht
  • Erweiterte Finanzierungsstruktur erhöht Flexibilität und sichert Liquiditätsaufnahme für künftiges Wachstum
Der Jenoptik-Konzern hat erfolgreich neue Schuldscheindarlehen platziert. Das Interesse von Investoren an der Emission war sehr groß. Insbesondere die bestehenden Gläubiger nutzten das Umtauschangebot und verlängerten ihre noch laufenden Schuldscheindarlehen aus dem Jahr 2011.

Das Gesamtvolumen der Schuldscheine, inklusive der noch bestehenden Darlehen aus dem Jahr 2011, hat sich von 90 Millionen Euro auf 125 Millionen Euro erhöht. Die neu ausgegebenen Schuldscheine haben Laufzeiten von fünf und sieben Jahren und werden variabel und fix verzinst. Aufgrund der hohen Nachfrage konnte der Zinssatz bei jeder der vier neuen Tranchen am unteren Ende der Vermarktungsspanne festgelegt werden. Die Verzinsung liegt damit deutlich unter dem Niveau der Transaktion im Jahr 2011. Mit der Begebung der Schuldscheindarlehen sichert Jenoptik auch weiterhin eine Fristigkeit ihrer Finanzierungsstruktur im mittel- bis langfristigen Bereich. Mit den Erlösen aus der Transaktion werden die bestehenden Schuldscheindarlehen aus dem Jahr 2011 zum Großteil vorzeitig zurückgeführt. Begleitet wurde die Transaktion von der Commerzbank, der Landesbank Baden-Württemberg, der Landesbank Hessen-Thüringen sowie UniCredit.

Darüber hinaus wurde der bestehende Konsortialkredit bereits Ende März dieses Jahres verlängert und von 120 Millionen Euro auf 230 Millionen Euro erhöht. Damit sichert sich der Jenoptik-Konzern für die nächsten fünf Jahre eine Kreditlinie zu attraktiven Konditionen. Neben den existierenden Syndikatsbanken (BNP Paribas, Commerzbank, Deutsche Bank, Helaba, LBBW/Sachsenbank, UniCredit) hat Jenoptik mit der Erweiterung des Bankenkreises um die HSBC und die DZ Bank den Zugang zum internationalen Bankennetzwerk verbessert. Die Mittel aus dem Konsortialkredit stehen zur Finanzierung allgemeiner Unternehmenszwecke zur Verfügung.

„Mit dem Abschluss der neuen Kapitalinstrumente nutzen wir das aktuell sehr günstige Kapitalmarktumfeld und stärken damit unsere Finanzierungsstruktur. Dadurch sichern wir uns den finanziellen Spielraum und die Flexibilität zur Umsetzung unserer internationalen Wachstumsstrategie“, erläutert der Jenoptik-Vorstandsvorsitzende Michael Mertin. Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher ergänzt: „Dass wir die Refinanzierung mit so großer Resonanz im aktuellen Marktumfeld platzieren konnten, bestätigt die Solidität des Konzerns. Laufzeitstruktur und Gestaltung der Konditionen spiegeln zudem die finanzielle Stärke von Jenoptik und das Vertrauen in die weitere Entwicklung des Unternehmens wider.“

Über Jenoptik

Als integrierter Photonik-Konzern ist Jenoptik in den fünf Sparten Laser & Materialbearbeitung, Optische Systeme, Industrielle Messtechnik, Verkehrssicherheit sowie Verteidigung & Zivile Systeme aktiv. Zu den Kunden weltweit gehören vor allem Unternehmen der Halbleiterausrüstungsindustrie, der Automobil- und Automobilzulieferindustrie, der Medizintechnik, der Sicherheits- und Wehrtechnik sowie der Luftfahrtindustrie. Jenoptik hat rund 3.500 Mitarbeiter und erzielte 2014 einen Umsatz von rund 590 Mio Euro.

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Britta Maria Schell

Britta Maria Schell

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