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Jenoptik nach neun Monaten weiterhin auf Erfolgskurs

Der Jenoptik-Konzern setzte seinen Erfolgskurs in den ersten neun Monaten des Jahres fort. Insbesondere im 3. Quartal konnte das Unternehmen bei Umsatz und Ergebnis nochmals deutlich zulegen.

Vorschau Jenoptik Quartalsbericht Q3

  • Signifikantes Umsatzwachstum um 16,1 Prozent auf 487,7 Mio Euro
  • EBITDA stieg auf 63,8 Mio Euro, EBIT-Marge mit 9,1 Prozent leicht über Vorjahr
  • Deutlich verbesserter Free Cashflow von 28,6 Mio Euro
  • Prognose für 2015 konkretisiert: Konzernumsatz zwischen 660 und 680 Mio Euro, EBIT-Marge mindestens 9 Prozent

„Wir sind auf einem sehr guten Weg und fest davon überzeugt, unsere Ziele für das Geschäftsjahr 2015 zu erreichen. Der Umsatz soll zwischen 660 und 680 Mio Euro und die EBIT-Marge bei mindestens 9 Prozent liegen. Beim EBITDA gehen wir von einer überproportionalen Steigerung im Vergleich zum letzten Jahr aus“, erklärte der Jenoptik-Vorstandsvorsitzende Michael Mertin.

Deutliches Umsatz- und Ergebnisplus bei solider Auftragslage

In den ersten neun Monaten 2015 erzielte der Jenoptik-Konzern einen Rekordumsatz von 487,7 Mio Euro und damit 16,1 Prozent mehr als im Vorjahr (i.Vj. 420,1 Mio Euro). Auch der Umsatz im 3. Quartal war mit 171,5 Mio Euro bislang der höchste in einem Quartal. Zugelegt haben alle drei Segmente. Regional betrachtet stieg der Umsatz vor allem in Europa (ohne Deutschland), im Wesentlichen infolge der Akquisitionen im vergangenen Jahr. Auch in Amerika sorgten unter anderem eine stärkere Nachfrage im Bereich der optischen Systeme, projektbedingte Abrechnungen von Großaufträgen sowie Währungseffekte für einen deutlichen Umsatzanstieg.

In den ersten neun Monaten 2015 steigerte Jenoptik das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) überproportional um 18,0 Prozent auf 63,8 Mio Euro (i.Vj. 54,1 Mio Euro). Auch das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) stieg um mehr als 17 Prozent auf eine neue Bestmarke von 44,3 Mio Euro (i.Vj. 37,8 Mio Euro). Der Konzern konnte damit die hohe Ergebnisqualität des 1. Halbjahrs ausbauen. Das Ergebnis im Berichtszeitraum wurde durch einen veränderten Umsatzmix und die Abrechnung eines Großprojekts im Segment Verteidigung & Zivile Systeme positiv beeinflusst. Die EBIT-Marge von 9,1 Prozent lag leicht über dem Niveau des Vorjahrs (i.Vj. 9,0 Prozent).

Infolge des höheren EBIT und eines verbesserten Finanzergebnisses konnte auch das Ergebnis vor Steuern auf 41,3 Mio Euro zulegen (i.Vj. 33,1 Mio Euro). Das Ergebnis nach Steuern stieg auf 34,1 Mio Euro, nach 28,2 Mio Euro im Vorjahr.

Der Auftragseingang des Jenoptik-Konzerns erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2015 um 7,2 Prozent auf 479,0 Mio Euro (i.Vj. 446,7 Mio Euro). Der Auftragsbestand lag mit 403,2 Mio Euro unter den Vergleichswerten des Vorjahrs (31.12.2014: 422,5 Mio Euro; 30.09.2014: 436,9 Mio Euro). Hiervon sollen etwa 37 Prozent noch im laufenden Geschäftsjahr zu Umsatz führen.

Die Zahl der Mitarbeiter des Jenoptik-Konzerns hat sich zum 30. September 2015 mit 3.542 Mitarbeitern nur unwesentlich verändert (31.12.2014: 3.553).

Gute Vermögenslage und tragfähige Finanzierungsstruktur

Die Nettoverschuldung konnte dank guter Cashflows trotz Ausschüttung der Dividende sowie der bereits zum Jahresbeginn getätigten Auszahlung an den letzten stillen Immobilieninvestor auf 90,4 Mio Euro zum 30. September 2015 zurückgeführt werden (31.12.2014: 92,1 Mio Euro).

Ein höheres Ergebnis vor Steuern sowie geringere Veränderungen des Working Capitals beeinflussten den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit positiv. Zum 30. September 2015 lag er mit 33,5 Mio Euro signifikant über dem Vorjahreswert von 10,8 Mio Euro. Der Free Cashflow verbesserte sich deutlich auf 28,6 Mio Euro (i.Vj. minus 2,7 Mio Euro).

Die Eigenkapitalquote des Jenoptik-Konzerns stieg deutlich auf 55,7 Prozent (31.12.2014: 50,1 Prozent). Zusammen mit den ausgegebenen Schuldscheindarlehen und dem Konsortialkredit verfügt Jenoptik über eine tragfähige Finanzierungsstruktur.

Segment Verteidigung & Zivile Systeme ist wesentlicher Umsatz- und Ergebnistreiber

Im Segment Laser & Optische Systeme konnte der Umsatz im Jahresverlauf kontinuierlich verbessert werden. In den ersten neun Monaten 2015 wurde ein Umsatz von 183,2 Mio Euro erzielt, was einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von 6,4 Prozent entspricht (i.Vj. 172,2 Mio Euro). Insbesondere das Geschäft mit Laseranlagen sowie mit optoelektronischen Modulen zeigte einen guten Verlauf, auch die Nachfrage aus dem Halbleiterausrüstungssektor verbesserte sich leicht. Das Segment konnte sein Ergebnis im 3. Quartal im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern, jedoch reichte das nicht aus, um die schwächere Entwicklung im 1. Halbjahr auszugleichen. So fiel das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) mit 17,7 Mio Euro um 13,4 Prozent geringer aus (i.Vj. 20,4 Mio Euro). Das Ergebnis wurde im Vorjahr durch den Verkauf einer Anlagentechnologie im Bereich Laser einmalig positiv beeinflusst. Der Auftragseingang des Segments lag mit 180,6 Mio Euro unter dem Vorjahreswert von 186,0 Mio Euro und auch unter dem Umsatzniveau der Berichtsperiode. Der Auftragsbestand ist in der Folge leicht gesunken. Ende September 2015 betrug dieser 98,8 Mio Euro (31.12.2014: 100,8 Mio Euro).

Die leichte Verbesserung der Investitionstätigkeit in der Automobilindustrie für Jenoptik-Produkte führte auch im 3. Quartal zu einem Anstieg der Umsätze im Segment Messtechnik im Vergleich zum Vorjahr. Der Segmentumsatz verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2015 um 16,5 Prozent auf 148,8 Mio Euro (i.Vj. 127,7 Mio Euro). Zum Umsatzwachstum trugen sowohl die Industrielle Messtechnik als auch die Verkehrssicherheitstechnik bei. Vor allem infolge der Akquisitionen im Bereich der Verkehrssicherheit stiegen die Umsätze in Europa um 29,5 Prozent. Das Segment-EBIT ging auf 12,5 Mio Euro zurück (i.Vj. 14,7 Mio Euro). Der Rückgang ist unter anderem auf die weiterhin schwierigeren Marktbedingungen im Bereich der Verkehrssicherheit in den USA sowie teilweise auf Effekte aus der Kaufpreisabschreibung von Akquisitionen zurückzuführen. Der Auftragseingang des Segments verbesserte sich mit 159,6 Mio Euro deutlich (i.Vj. 126,2 Mio Euro). Der Auftragsbestand lag mit 78,5 Mio Euro leicht über dem Wert vom Jahresende 2014 (31.12.2014: 77,2 Mio Euro).

Das Segment Verteidigung & Zivile Systeme konnte den Umsatz in den ersten neun Monaten 2015 gegenüber dem Vorjahr dank des guten Geschäftsverlaufs in den Bereichen Energie- und Sensorsysteme um 31,8 Prozent auf 154,7 Mio Euro steigern (i.Vj. 117,3 Mio Euro). Im Vergleich zum Vorjahresquartal legte der Umsatz sogar um 47,8 Prozent zu. Darin enthalten sind wesentliche Teile des Großauftrags zur Ausrüstung des Patriot-Raketenabwehrsystems. Das EBIT des Segments verbesserte sich infolge des deutlich höheren Umsatzes und eines margenstärkeren Produktmixes von 0,4 Mio Euro im Vorjahr auf aktuell 12,4 Mio Euro. Der Auftragseingang im Berichtszeitraum lag mit 138,7 Mio Euro um 6,0 Prozent über dem Auftragseingang des Vorjahrs (i.Vj. 130,9 Mio Euro), aber unter dem Umsatz der aktuellen Periode. Der Auftragsbestand des Segments reduzierte sich auf 228,1 Mio Euro (31.12.2014: 245,9 Mio Euro).

Prognose für 2015 konkretisiert

Vor dem Hintergrund der guten Entwicklung in den ersten neun Monaten konkretisiert der Jenoptik-Vorstand seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr: Der Konzernumsatz soll zwischen 660 und 680 Mio Euro liegen. Die EBIT-Marge wird mindestens 9 Prozent erreichen. Beim EBITDA geht der Vorstand im Jahresvergleich von einer überproportionalen Steigerung aus.

Der Quartalsbericht steht unter http://www.jenoptik.com/de-zwischenberichte-pdf zur Verfügung. Bildmaterial ist in der Bilddatenbank unter www.jenoptik.com/finanzberichte-aktuelle-bilder in der Galerie Aktuelle Bilder / Finanzberichte abrufbar.

Die „Jenoptik App“ ermöglicht die Ansicht des Berichts auf Mobilgeräten mit iOS- und Android-Betriebssystemen. Die App steht im App Store und bei Google Play zum Download bereit.

Diese Pressemitteilung kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Jenoptik-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Derartige Faktoren können zum Beispiel Wechselkursschwankungen, Zinsänderungen, die Markteinführung von Konkurrenzprodukten oder Änderungen in der Unternehmensstrategie sein. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche in die Zukunft gerichtete Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.


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