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1. Halbjahr 2018: Jenoptik wächst im Umsatz und steigert Ergebnisse signifikant; Ausblick für Gesamtjahr angehoben

Vorschau Jenoptik Quartalsbericht Q2
  • Konzernumsatz legte um 10,4 Prozent auf 384,7 Mio Euro zu
  • EBITDA-Anstieg um 31,4 Prozent auf 56,3 Mio Euro, das EBIT verbesserte sich um 46,1 Prozent auf 42,8 Mio Euro
  • Nach Umsatzanhebung – Vorstand erwartet 2018 nun auch höheres Ergebnis

„Die Geschäftsentwicklung im Konzern verläuft sehr erfreulich. Alle Segmente haben im 1. Halbjahr zum Wachstum beigetragen und wir verzeichnen eine unverändert gute Nachfrage in wichtigen Märkten. Auf dieser Basis und mit der erfolgreichen Übernahme von Prodomax Automation in Kanada sowie der begonnenen Neuausrichtung unserer Organisation in Asien blicken wir zuversichtlich in die zweite Jahreshälfte. Wir haben daher bereits im Juli unsere Umsatzerwartung auf 805 bis 820 Mio Euro erhöht. Jetzt heben wir ebenfalls unsere Ergebnisziele an und erwarten für 2018 eine EBITDA-Marge von rund 15 Prozent und eine EBIT-Marge von rund 11 Prozent, inklusive der Effekte aus der Kaufpreisallokation“, so Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG.

Umsatzplus von 10,4 Prozent, starkes Wachstum vor allem in Deutschland

Der Konzernumsatz stieg in den ersten sechs Monaten um 10,4 Prozent auf 384,7 Mio Euro (i.Vj. 348,4 Mio Euro). Zuwächse waren zum einen auf die anhaltend gute Nachfrage nach optischen Systemen für die Halbleiterausrüstungsindustrie sowie Systemen aus dem Bereich Healthcare & Industry zurückzuführen. Zum anderen trug auch der Bereich der Verkehrssicherheit – aufgrund der Auslieferungen der Mautkontrollsäulen – erheblich zum Wachstum in Deutschland bei. Auf dem Heimatmarkt legten die Umsätze um insgesamt 27,4 Prozent auf 125,5 Mio Euro zu (i.Vj. 98,6 Mio Euro). In Europa wurde mit einem Umsatzplus von 15,7 Prozent ebenfalls eine deutliche Steigerung erreicht. Insgesamt belief sich der Anteil der Auslandsumsätze auf 67,4 Prozent, nach 71,7 Prozent im Vorjahr.

Gute Geschäftsentwicklung in allen Segmenten lässt Ergebnisse überproportional steigen

Das EBIT verbesserte sich im 1. Halbjahr 2018 deutlich überproportional zum Umsatz. Mit 42,8 Mio Euro lag das operative Betriebsergebnis um 46,1 Prozent über dem Vorjahreswert (i.Vj. 29,3 Mio Euro). Zurückzuführen ist dies neben dem Umsatzwachstum vor allem auf einen positiveren Produktmix sowie einen unterproportionalen Anstieg der Funktionskosten. Die gute Entwicklung wurde von allen Segmenten im Konzern getragen. Die EBIT-Marge übertraf mit 11,1 Prozent signifikant das Vorjahr (i.Vj. 8,4 Prozent). Das EBITDA stieg um 31,4 Prozent auf 56,3 Mio Euro (i.Vj. 42,8 Mio Euro).

Solide Auftragslage und hohe Finanzkraft

Der Auftragseingang im 2. Quartal legte um 7,2 Prozent auf 197,9 Mio Euro zu (i.Vj. 184,7 Mio Euro). In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres fiel der Auftragseingang mit 397,0 Mio Euro um 2,0 Prozent geringer aus als im Vorjahr (i.Vj. 405,3 Mio Euro), übertraf jedoch den Umsatz des Berichtszeitraums. Die Book-to-Bill-Rate, das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, lag im 1. Halbjahr folglich bei 1,03, nach 1,16 im Vorjahr. Der Auftragsbestand betrug zum Bilanzstichtag 454,7 Mio Euro, was dem Niveau zum Jahresende 2017 entsprach (31.12.2017: 453,5 Mio Euro).

Der Free Cashflow erhöhte sich im 1. Halbjahr auf 28,8 Mio Euro (i.Vj. 22,1 Mio Euro). Die Eigenkapitalquote lag mit 59,4 Prozent auf dem guten Niveau vom Jahresende 2017 (31.12.2017: 59,6 Prozent). Zudem blieb der Konzern trotz erhöhter Dividendenzahlung am Ende des Berichtszeitraums mit minus 65,3 Mio Euro weiterhin nettoschuldenfrei (31.12.2017: minus 69,0 Mio Euro).

Umsatzzuwachs und Ergebnisverbesserung in allen Segmenten des Konzerns

Der Umsatz im Segment Optics & Life Science legte in den ersten sechs Monaten 2018 um 11,7 Prozent auf 139,5 Mio Euro kräftig zu (i.Vj. 124,9 Mio Euro). Getrieben wurde diese Entwicklung wie bereits in den vergangenen Quartalen zum einen durch ein anhaltend starkes Geschäft mit Lösungen für die Halbleiterausrüstungsindustrie. Zum anderen entwickelte sich der Absatz im Bereich Healthcare & Industry sehr positiv. Das EBIT verbesserte sich insbesondere aufgrund des positiven Produktmix und der guten Auslastung signifikant um 28,3 Prozent auf 28,7 Mio Euro (i.Vj. 22,4 Mio Euro). Im 1. Halbjahr konnte das Segment damit seine EBIT-Marge auf 20,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausbauen (i.Vj. 17,9 Prozent). Der Auftragseingang stieg um 5,7 Prozent auf 157,5 Mio Euro (i.Vj. 149,1 Mio Euro). Im Verhältnis zum Umsatz ergab sich damit eine Book-to-Bill-Rate von 1,13 (i.Vj. 1,19).

Der Umsatz im Segment Mobility stieg in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 17,6 Prozent auf 138,5 Mio Euro (i.Vj. 117,8 Mio Euro). Beide Bereiche, Systeme und Anlagen für die Automobilindustrie und die Verkehrssicherheitstechnik, konnten dabei erfolgreich zulegen, insbesondere aufgrund der Auslieferungen der Mautkontrollsäulen. Aufgrund der guten Umsatzentwicklung wies das Segment mit einem EBIT von 11,8 Mio Euro in den ersten sechs Monaten erwartungsgemäß wieder eine deutlich verbesserte Ertragsqualität auf (i.Vj. 2,4 Mio Euro). Die EBIT-Marge kletterte auf 8,6 Prozent (i.Vj. 2,0 Prozent). Der Auftragseingang im Segment Mobility lag mit 140,2 Mio Euro aufgrund der schwächeren Entwicklung in der Verkehrssicherheit leicht unter Vorjahr (i.Vj. 144,4 Mio Euro), während das Geschäft mit der Automobilindustrie weiter ausgebaut werden konnte. Die Book-to-Bill-Rate erreichte in den ersten sechs Monaten 2018 ein Niveau von 1,01 (i.Vj. 1,23).

Im 1. Halbjahr realisierte das Segment Defense & Civil Systems Umsätze in Höhe von 108,2 Mio Euro (i.Vj. 105,4 Mio Euro), was einem Anstieg von 2,7 Prozent entsprach. Das EBIT verbesserte sich um 5,7 Prozent von 9,0 Mio Euro im Vorjahr auf aktuell 9,5 Mio Euro. Zurückzuführen war dies unter anderem auf einen profitableren Produktmix. Die EBIT-Marge legte im Berichtszeitraum folglich auf 8,8 Prozent zu (i.Vj. 8,5 Prozent). Der Auftragseingang fiel mit 100,4 Mio Euro um 10,2 Prozent geringer aus (i.Vj. 111,8 Mio Euro). Im 1. Quartal des Vorjahres verbuchte Jenoptik verschiedene Großaufträge im Bereich der Energie- und Sensorsysteme. Wie erwartet stieg aber der Auftragseingang im 2. Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 34,1 Prozent auf 56,3 Mio Euro (Q2/2017: 42,0 Mio Euro). Die Book-to-Bill-Rate in den ersten sechs Monaten 2018 reduzierte sich entsprechend auf 0,93 nach 1,06 im Vorjahr.

Nach Umsatzanhebung setzt sich der Vorstand nun auch höhere Ergebnisziele für 2018

Mit Closing im Juli hat Jenoptik die Übernahme der Prodomax Automation Ltd. in Kanada erfolgreich abgeschlossen. Das akquirierte Unternehmen mit Schwerpunkt in der Prozess- und Automatisierungstechnik wird bereits in diesem Jahr zum Konzernwachstum beitragen. Aufgrund des Zukaufs und einem anhaltend guten Geschäftsverlauf hatte der Vorstand seine bisherige Umsatzprognose im Juli von 790 bis 810 Mio Euro nun auf eine Spanne von 805 bis 820 Mio Euro angehoben und bekräftigt diese jetzt. Da sich auch die Profitabilität des laufenden Geschäfts, vor allem aufgrund eines positiveren Produktmix besser als bisher erwartet entwickelt hat, erhöht der Vorstand jetzt auch die Ergebnisziele für 2018. Die EBITDA-Marge soll nun bei rund 15 Prozent (bisher zwischen 14,5 und 15,0 Prozent), die EBIT-Marge bei rund 11 Prozent (bisher zwischen 10,5 bis 11,0 Prozent) liegen. Die neuen Ergebnisprognosen berücksichtigen bereits die Effekte aus der Kaufpreisallokation in Verbindung mit dem Erwerb von Prodomax nach vorläufigen Berechnungen in Höhe von ca. 5 Mio Euro im EBIT und ca. 1,5 Mio Euro im EBITDA.

Der Quartalsbericht steht unter „Investoren/Berichte und Präsentationen“ zur Verfügung. Die „Jenoptik App“ ermöglicht die Ansicht des Quartalsberichts auf Mobilgeräten mit iOS- und Android-Betriebssystemen. Bilder zum Download finden Sie in der Jenoptik-Bilddatenbank in der Galerie „Aktuelle Bilder / Finanzberichte“.

Diese Nachricht kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Jenoptik-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Derartige Faktoren können zum Beispiel Wechselkurs-schwankungen, Zinsänderungen, die Markteinführung von Konkurrenzprodukten oder Änderungen in der Unternehmensstrategie sein. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche in die Zukunft gerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Jenoptik-Kennzahlen auf einen Blick (PDF)

Über Jenoptik

Jenoptik ist ein global agierender Technologie-Konzern, der in den drei Segmenten Optics & Life Science, Mobility und Defense & Civil Systems organisiert ist. Optische Technologien sind die Basis unseres Geschäfts: Mit dem überwiegenden Teil unseres Produkt- und Leistungsspektrums sind wir in der Photonik tätig. Zu unseren Schlüsselmärkten zählen vor allem die Halbleiterausrüstung, Medizintechnik, Automotive und Maschinenbau, Verkehr, Luftfahrt sowie die Sicherheits- und Wehrtechnik. Jenoptik hat rund 3.600 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von rund 748 Mio Euro.

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Ansprechpartner Katrin Lauterbach - Leiterin Kommunikation und Marketing JENOPTIK AG

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