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Dr. Stefan Traeger wird den Jenoptik-Konzern für weitere fünf Jahre als Vorstandsvorsitzender leiten. Aufsichtsrat gibt grünes Licht zum Start des Verkaufsprozesses für VINCORION.

In seiner außerordentlichen Sitzung am 29. Juli 2019 bestätigte der Aufsichtsrat der JENOPTIK AG den CEO Dr. Stefan Traeger in seinem Amt und stimmte dem Start eines strukturierten Verkaufsprozesses für die mechatronische Division VINCORION zu.

Lichtstrahl vor schwarzem Hintergrund

Dr. Stefan Traeger wird den Jenoptik-Konzern im Anschluss an seine bis Juni 2020 laufende Bestellung für weitere fünf Jahre als Vorstandsvorsitzender leiten. Der 51-Jährige wurde vom Aufsichtsrat der JENOPTIK AG somit in seinem Amt bestätigt. Er kam im Frühjahr 2017 zur Jenoptik. „Jenoptik ist es in den letzten Jahren unter Leitung von Dr. Stefan Traeger gelungen, mit der Transformation des Konzerns zu einer auf Photonik fokussierten Technologiegruppe profitables Wachstum und erfolgreiche Akquisitionen zu verbinden. Kontinuität in der Führung des Unternehmens durch Dr. Traeger und Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher schafft die Grundlage, diese eingeleitete Strategie für mehr Wachstum und Profitabilität konsequent fortzusetzen“, so Matthias Wierlacher, Aufsichtsratsvorsitzender der JENOPTIK AG.

Dr. Stefan Traeger und Hans-Dieter Schumacher gestalten seit 2017 gemeinsam die strategische Neuausrichtung und Fokussierung des Unternehmens unter dem Motto „More Light“. Diese umfasst unter anderem eine neue marktnahe Organisations- und Führungsstruktur sowie Maßnahmen zur Steigerung der Innovationsfähigkeit und Stärkung der globalen Aktivitäten. Im Zuge dessen haben sich auch der internationale Marktauftritt und die Transparenz im Konzern wesentlich verbessert. In den letzten beiden Jahren konnten unter anderem wichtige Akquisitionen erfolgreich abgeschlossen und auch neue Rekordwerte bei Umsatz, Auftragseingang und Ergebnis erzielt werden.

Verkaufsprozess für mechatronisches Geschäft VINCORION gestartet

Vorstand und Aufsichtsrat von Jenoptik leiten jetzt mit dem Start des Projektes eine neue Phase der Transformation des Konzerns ein, um eine aktive Portfolio-Politik sowie die Fokussierung der Geschäftsaktivitäten auf die Kompetenzfelder Optik und Photonik weiter voranzutreiben. Das Management prüft auf Basis des eingeschlagenen strategischen Kurses einen möglichen Verkauf sämtlicher Geschäftsanteile der Division VINCORION, die das mechatronische Geschäft des Konzerns betreibt. „Mit der Zustimmung durch den Aufsichtsrat und den notwendigen Vorbereitungen können wir nun das Projekt starten“, so Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG.

Die Mittel aus einem möglichen Verkauf von VINCORION sollen dazu dienen, die internationale Aufstellung und die Wertschöpfungstiefe des Jenoptik-Konzerns, insbesondere in den strategischen Wachstumsregionen Amerika und Asien, auszubauen. „Wir wollen das Produktportfolio optimieren sowie neue Kunden- und Marktzugänge durch arrondierende und transformatorische Übernahmen erschließen. Zugleich soll das mechatronische Geschäft unter der Führung von VINCORION die Chance erhalten, sich unter einem anders aufgestellten Eigentümer erfolgreich weiterzuentwickeln“, so Stefan Traeger.

Eine strategische Maßnahme von Jenoptik im Geschäftsjahr 2018 war die Reorganisation der Geschäftsstruktur im gesamten Konzern. In diesem Zusammenhang wurden auch die zuvor in der Holding zentralisierten Funktions- und Verantwortungsbereiche in das frühere Segment Defense & Civil Systems zurückverlagert, um so einen autarken Geschäftsbetrieb des Segments gewährleisten zu können. Im Herbst 2018 erfolgte die Vorstellung der neuen Marke VINCORION für das mechatronische Geschäft. Mit Einführung der neuen Divisionsstruktur Anfang 2019 wurden die photonischen Aktivitäten aus dem ehemaligen Segment Defense & Civil Systems in die neue Jenoptik-Division Light & Optics überführt.

Heute positioniert sich VINCORION als Spezialist für kundenspezifische Lösungen in herausfordernden, streng regulierten Märkten. Mit diesem Produktangebot für Militär, Luftfahrt- und Bahnindustrie erzielten die ca. 790 Mitarbeiter 2018 einen Umsatz von 166 Mio Euro. Damit steuerte das mechatronische Geschäft im vergangenen Geschäftsjahr ca. 20 Prozent zum Umsatz des Jenoptik-Konzerns bei.

Bei dem strukturierten Verkaufsprozess wird Jenoptik von der internationalen Investmentbank Houlihan Lokey sowie von der Kanzlei White & Case beraten.

Bilder sind verfügbar in der Jenoptik-Bilddatenbank unter „Jenoptik / Vorstand“.

Über Jenoptik

Als global agierender Technologie-Konzern ist Jenoptik in vier Divisionen aktiv. Optische Technologien sind die Basis unseres Geschäfts: Mit dem überwiegenden Teil unseres Produkt- und Leistungsspektrums sind wir in der Photonik tätig. Zu unseren Schlüsselmärkten zählen vor allem die Halbleiterausrüstung, Medizintechnik, Automotive und Maschinenbau, Verkehr, Luftfahrt sowie die Sicherheits- und Wehrtechnik. Jenoptik hat rund 4.000 Mitarbeiter weltweit.

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