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Flexible Lösung zur Ge­schwin­dig­keits­mes­sung für mehr Verkehrssicherheit auf der britischen A14 Orwell Bridge

Ein neues Programm von Highways England soll die Verkehrssicherheit auf der Orwell-Brücke auf der britischen A14 erhöhen – vor allem bei stürmischem Wetter und mit Jenoptik-Technik zur Geschwindigkeitsmessung.

Ein neues Programm von Highways England soll die Verkehrssicherheit auf der Orwell-Brücke auf der britischen A14 erhöhen – vor allem bei stürmischem Wetter. Dabei wird Equipment von Jenoptik eingesetzt, mit dem die Durchschnittsgeschwindigkeiten von Fahrzeugen ermittelt werden. Das Tempolimit auf dem Abschnitt wird je nach Wetterbedingungen variabel angepasst, weshalb die Jenoptik-Messanlage diese Veränderungen bei den Messungen berücksichtigen muss. Insbesondere bei Unwettern und Sturm war die Strecke bislang eine Gefahr für Autofahrer.

Das Programm beinhaltet neue elektronische Schilder auf der Brücke in der Nähe von Ipswich in Suffolk, die die je nach Wetter bzw. Windstärke vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung für Fahrer anzeigen – reduziert bis auf 40 mph (miles per hour, etwa 65 km/h). Bisher musste die A14-Brücke komplett gesperrt werden, wenn die Windgeschwindigkeiten als gefährlich eingestuft wurden. Jetzt muss sie nur noch in den seltenen Fällen geschlossen werden, in denen Böen über 60 mph (etwa 96 km/h) vorhergesagt werden.

Die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 mph auf der Brücke wird bereits mit einer SPECS-Kamera-Lösung von Jenoptik kontrolliert. Aufgrund der nun veränderlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen hat Jenoptik die Installation so erweitert, dass unterschiedliche Tempolimits überwacht werden können, wenn dies wegen Sturm erforderlich ist.

Die Abschnittskontrolle funktioniert, indem die Zeit gemessen wird, die ein Fahrzeug für die Fahrt zwischen zwei Kameras (am Anfang und Ende der definierten Strecke) benötigt. Diese wird mit der Zeit verglichen, die ein Fahrzeug bei Einhaltung des Tempolimits benötigen würde. Fahrzeuge, die schneller fahren, können somit als Raser sanktioniert werden. Wenn die erlaubte Geschwindigkeit wegen Sturm niedriger ist, wird natürlich die längere Zeit bewertet, die Fahrzeuge für die Strecke benötigen.

Martin Fellows, Regionaldirektor von Highways England, erklärt: „Die Orwell Bridge ist nicht nur für die Menschen, die in Ipswich leben und arbeiten, von großer Bedeutung, sondern auch für die 4.000 Fahrzeuge, die täglich durch den internationalen Hafen von Felixstowe fahren. Diese neuen Verbesserungen bedeuten, dass die Brücke häufiger geöffnet bleiben kann, was für Autofahrer, Anwohner, Unternehmen und Spediteure auf dem Weg zum Hafen mehr Zuverlässigkeit und weniger Staus in der Stadt bedeutet. Es ist jedoch wichtig, dass die Autofahrer die auf den neuen elektronischen Schildern angezeigten Geschwindigkeitsbegrenzungen zu ihrer eigenen Sicherheit und zur Sicherheit anderer einhalten.“

Geoff Collins, Sales & Marketing Director bei Jenoptik UK, sagte: „Die SPECS-Installation auf der Orwell Bridge hat sich bei der Steuerung der Geschwindigkeiten und des Verkehrsflusses über das Bauwerk bewährt, aber diese einzigartige neue Konfiguration ermöglicht es, die Strecke auch bei höheren Windgeschwindigkeiten sicher zu nutzen, was allen Verkehrsteilnehmern zugutekommt.“

Das neue Sicherheitsprogramm folgt auf eine einjährige Studie der aerodynamischen Eigenschaften der Orwell-Brücke durch die City University of London, die die Fahrzeugstabilität verschiedener Fahrzeugtypen und Windrichtungen getestet hat. Die Studie kam zu dem Schluss, dass es korrekt ist, die Brücke bei Windgeschwindigkeiten von 60 mph aus Sicherheitsgründen zu schließen. Man kann aber die Fahrzeuggeschwindigkeit reduzieren, damit die Brücke auch bei starkem Wind sicher geöffnet bleiben kann. Die Schilder, vergleichbar mit Wechselverkehrszeichenanlagen (WVZ) in Deutschland, zeigen unterschiedliche Höchstgeschwindigkeiten für Fahrzeuge je nach Windstärke an:

  • 60 mph bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 45 mph
  • 40 mph, wenn Windgeschwindigkeiten zwischen 45 mph und 60 mph vorhergesagt werden.
  • Bei vorhergesagten Windgeschwindigkeiten von 60 mph oder mehr wird die Brücke aufgrund des Sicherheitsrisikos für Autofahrer geschlossen.

Über Jenoptik

Optische Technologien sind die Basis unseres Geschäfts: Jenoptik ist ein global agierender Technologie-Konzern und in den drei auf Photonik basierenden Divisionen Light & Optics, Light & Production und Light & Safety aktiv. Darüber hinaus bietet Jenoptik unter der Marke TRIOPTICS optische Mess- und Fertigungssysteme für die Qualitätskontrolle von Linsen, Objektiven und Kameramodulen. Unter der Marke VINCORION ist das mechatronische Geschäft zusammengefasst. Zu unseren Schlüsselmärkten zählen vor allem die Halbleiterindustrie, die Medizintechnik, Automotive und Maschinenbau, Verkehr, Luftfahrt sowie die Sicherheits- und Wehrtechnik. Rund 4.500 Mitarbeiter arbeiten bei Jenoptik weltweit, Hauptsitz des Konzerns ist Jena (Deutschland). Die JENOPTIK AG ist an der Deutschen Börse in Frankfurt notiert und wird im SDax und TecDax geführt. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte Jenoptik einen Umsatz von rund 767 Mio Euro.

Die Jenoptik-Division Light & Safety bietet Straßenverkehrslösungen für die öffentliche Sicherheit. Zum Produktportfolio gehören umfassende Systeme rund um den Straßenverkehr, wie Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachungsanlagen sowie kundenspezifische Lösungen zur Identifizierung anderer Verkehrsverstöße einschließlich der Messung von Durchschnittsgeschwindigkeiten (Abschnittskontrolle). Darüber hinaus bietet die Sparte umfangreiche Dienstleistungen rund um die Verkehrsüberwachung an – diese decken die gesamte begleitende Prozesskette ab einschließlich der automatisierten Datenverarbeitung und -analyse.

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Ansprechpartner Cornelia Ehrler - Kommunikation und Marketing Jenoptik

Cornelia Ehrler

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