WeiterempfehlenMail Facebook Twitter Google Plus

Die Jahre 2006 bis 2013

Der Konzern wird nach dem Verkauf des Halbleiterausrüsters M+W Zander GmbH umgebaut: Jenoptik konzentriert sich auf das traditionelle Stammgeschäft rund um Laser, Optik, Sensorik und Mechatronik. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung wird das operative Geschäft ab 2008 in drei Segmente zusammengefasst. Die internationale Präsenz wird vor allem in Asien und Nordamerika ausgebaut.

2006

Jenoptik Germany

Jenoptik eröffnet in Berlin-Adlershof eine neue Hochtechnologie-Fabrik und hat damit die gesamte Prozesskette für Hochleistungsdiodenlaser im eigenen Haus.
Entwickelt und gefertigt werden in der neuen Fabrik ab Herbst 2006 Laserbarren, die Grundlage von Hochleistungsdiodenlasern sind.

Akquisition der Etamic S.A.: Der französische Betrieb ergänzt das Geschäft von Jenoptik in der industriellen Messtechnik.

Mit dem Verkauf des Clean-Systems-Geschäfts trennt sich Jenoptik 2006 von rund 85 Prozent ihres Umsatzes und konzentriert sich auf das traditionelle Stammgeschäft rund um Laser, Optik, Sensorik und Mechatronik.

2007

2007:  Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Mertin

Alexander von Witzleben, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG, verlässt das Unternehmen zum 1. Juli 2007. Durch den Wunsch von Herrn von Witzleben, zum Haniel-Konzern nach Duisburg zu wechseln, sind personelle Neubesetzungen im Vorstand der JENOPTIKAG notwendig geworden. Der Aufsichtsrat ernennt Herrn Dr. Michael Mertin mit Wirkung zum 1. Juli 2007 zum Vorsitzenden des Vorstandes der JENOPTIK AG. Zum Finanzvorstand/CFO wurde Frank Einhellinger bestellt.

2008 - 2010

Jenoptik ist international präsent

Jenoptik erweitert verstärkt ihre internationale Präsenz – mit Gemeinschaftsunternehmen beispielsweise in China, Korea, Japan und Israel. In Südkorea weiht Jenoptik ein Laserapplikationszentrum ein.

Die Lumenova GmbH aus Esslingen und die Jenoptik-Sparte Optical Systems schließen eine weitgehende strategische Partnerschaft im Bereich der LED-Beleuchtung.

Neue Repräsentanz in Shanghai: Sämtliche Aktivitäten der Jenoptik werden auf dem chinesischen Markt gebündelt. Das Asiengeschäft wird über eine Holding-Gesellschaft in Singapur gesteuert.

Das Optik-Geschäft in den USA wird in der JENOPTIK Optical Systems Inc. zusammengefasst, die Fertigung der optischen Komponenten in den USA wird an zwei Standorten gebündelt.

Jenoptik verkauft 2010 den 10.000sten grünen Scheibenlaser JenLas® D2.x
Ausbau der Diodenlaser-Aktivitäten: Mit dem Erwerb des Berliner Unternehmens Three-Five Epitaxial Services AG verfügt Jenoptik nun über eine weitere Fertigungsstufe, den Bereich Epitaxie-Waferherstellung, im eigenen Haus.

10.000sten Scheibenlaser: Jenoptik verkauft 2010 den 10.000sten grünen Scheibenlaser JenLas® D2.x auf der Messe Photonics West in San Francisco. Seit Beginn der Serienproduktion werden pro Jahr mehr als 1.000 dieser Geräte in Jena gefertigt.

Jenoptik trennt sich von ihrem Weltraumgeschäft: Alle Geschäftsanteile der Jena-Optronik GmbH übernimmt die EADS-Tochter Astrium.

2011

Jenoptik produziert in Altenstadt Energiesysteme für die Bahn- und Verteidigungsindustrie

Erweiterte Produktion: Jenoptik weiht die erweiterte Produktionsumgebung am Standort Altenstadt ein. Dort werden hocheffiziente Energiesysteme hoher Leistungsklassen für die Bahn- und Verteidigungsindustrie produziert.

2012 - 2013

Jenoptik expandiert im Bereich Verkehrssicherheit

Expansion im Bereich Verkehrssicherheit: Mit dem Erwerb eines australischen und eines britischen Anbieters für Verkehrssicherheitstechnik stärkt Jenoptik ihre führende Rolle in diesem Markt. Jenoptik stockt zudem im Bereich Verkehrssicherheit ihre Anteile an dem Unternehmen Robot Nederland auf 100 Prozent auf.