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Kunstausstellung tangente

Jenoptik veranstaltet seit 1994 an ihrem Firmensitz im Ernst-Abbe-Hochhaus Jena Kunstausstellungen unter dem Namen „tangente“. Das bedeutet Berührung. Berührung mit der Bildenden Kunst ist eine Herausforderung, der sich das Unternehmen mehrmals im Jahr stellt. Die Auseinandersetzung mit Kunst eröffnet uns als Technologiekonzern neue Horizonte, denn Kunst ist zukunftsweisend – ebenso wie unsere Produkte.

Aktuelle tangente-Ausstellungen

tangente 52: Werner Klotz, COLORE MOBILE IMMENSUM

Werner Klotz tangente 52

Nach der tangente 17 im Jahre 2000 präsentiert Jenoptik Werner Klotz bereits zum zweiten Mal, dieses Mal mit interaktiven Spiegelinstallationen.

Werner Klotz wurde 1956 in Bonn geboren. Er lebt in New York City und Berlin und ist international in den Bereichen Installation und Public Art tätig. Insbesondere widmet er sich kinetischen Lichtskulpturen sowie dynamischen und interaktiven Installationen im öffentlichen Raum. Für seinen exemplarischen Einsatz von interaktiven Medien und Technologien bei Kunstwerken im öffentlichen Raum erhielt er als erster Preisträger den 2002 neu geschaffenen „Marler Medienkunstpreis Raum-Medien“.

Hervorzuheben sind seine Arbeiten am Flughafen Seattle, an der Union Square Station der Central Subway in San Francisco, an Bord von drei „Staten Island Ferries“ in New York City sowie jüngst Installationen am Künstlerhaus Dosse Park, Wittstock.

Über die Kunstwerke von Werner Klotz schreibt Jutta Mattern vom Hans Arp Museum Remagen: „Ausgangspunkt seiner Werke sind diejenigen Erfahrungen des Sehens, die an die Phänomene der Spiegelungen und damit der unterschiedlichen physikalischen Gesetzmäßigkeiten gebunden sind. Werner Klotz kombiniert dabei ästhetische Anschauung und die Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschungsergebnisse miteinander und überrascht uns mit komplexen wie irritierenden Spiegellabyrinthen, die allesamt zur aktiven Wahrnehmung auffordern.“

Die Ausstellung wurde kuratiert von Huber & Treff.

tangente 51: Thomas Lindner, homo fragilis

Thomas Lindner Skulptur Namens Liegende

Bildende Kunst berührt - eine Tradition, die Jenoptik mit ihrer Ausstellungsreihe „tangente“ seit 1994 pflegt.

Mittlerweile ist es schon die 51. Ausstellung, die Jenoptik unter diesem Motto in ihrem Foyer zeigt. Ab 4. Dezember 2017 sind unter dem Titel „homo fragilis“ plastische Arbeiten des Thüringer Künstlers Thomas Lindnerzu sehen.

Thomas Lindner lebt seit 1991 in Erfurt und ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Metallgestalter Thüringens. Er trat mit zahlreichen Ausstellungen und Arbeiten im öffentlichen Raum in Erscheinung, zum Beispiel mit der Installation „zeitbalance“ im Atrium der Sparkassenversicherung Wiesbaden.

Sein Hauptthema ist die Bewegung, die Veränderlichkeit der Form im Raum. Im Unterschied zu seinen früheren kinetischen Arbeiten, die eine tatsächliche Bewegung der Komponenten der Plastiken beinhalteten, erzeugen Lindners neuere Kompositionen den Eindruck von eingefrorener Bewegung. Dabei setzt er sich mit der Frage nach Leichtigkeit auseinander und lässt die Arbeiten – unabhängig vom Material – scheinbar schweben. Die ausbalancierten Objekte lassen Assoziationen zum fragilen Gleichgewicht in der Natur zu.

Den plastischen Objekten gehen intensive Studien voraus: Aus grafischen Arbeiten erstellt Thomas Lindner Modelle aus Pappe oder Kunststoff. Diese Formen fordern eine Auseinandersetzung mit mathematischen und physikalischen Grundsätzen sowie geduldiges Experimentieren. Thomas Lindner arbeitet mit verschiedenen Materialien wie Messing, Aluminium und Edelstahl. Doch nicht nur das Material, sondern auch die jeweilige Oberflächenbehandlung – stumpf, gebürstet, hochglänzend – beeinflusst die entstehenden Arbeiten. Ein feines Materialgespür ist eine Herausforderung für die technische und künstlerische Umsetzung, wie Thomas Lindner immer wieder aufs Neue meisterhaft beweist: Er vereinigt die Komponenten in Material und Form zu einzigartigen Objekten.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Huber & Treff.

tangente 50: Peter Wackernagel "in space"

Peter Wackernagel "in space"

Die 50. Auflage der Ausstellungsreihe tangente zeigt Werke des in Jena und Dresden lebenden Künstlers Peter Wackernagel. Vernissage am 27. März 2017, 18 Uhr, im Foyer der JENOPTIK AG.

Der virtuelle Raum steht im Zentrum der Kunst von Peter Wackernagel. Am Computer modelliert und konstruiert er aus unregelmäßigen Flächen räumliche Formen, die er dann als Objekte oder grafische Arbeiten erfahrbar ins Reale umsetzt. Licht und Schatten, Auf- und Abfaltungen sowie die Überlagerung räumlicher Strukturen sind wesentliche form- und raumgebende Mittel. Scharfkantig und immateriell provozieren seine Arbeiten die Wahrnehmung des Betrachters und erzählen von einer anderen Welt.

Durch die Übertragung der zunächst am Computer konstruierten Entwürfe in die Realität macht der Künstler den simulierten Raum erfahrbar, wobei er mit dem Spiel von Oberfläche und Ausdehnung, der Simulation von Licht und Schatten, der Projektion grafischer Elemente oder der Überlagerung von geometrischen Formen irritierende räumliche Wirkungen erschafft. Peter Wackernagel deutet damit über die Grenzen des physischen Raumes hinaus und lässt Räume jenseits unserer gewohnten Wahrnehmung erahnen.

Peter Wackernagel wurde 1984 in Magdeburg geboren und hat 2011 sein Diplom an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden erworben. Anschließend war er dort zwei weitere Jahre Meisterschüler bei Professor Martin Honert.

Peter Wackernagel ist einer der vielversprechendsten Nachwuchskünstler Deutschlands. Mit ihm feiert Jenoptik ihre nunmehr 50. tangente. Dass es sich lohnt, Kunst und Technologie zu verbinden, hat Jenoptik schon in den Gründungsjahren erkannt. Trotz wirtschaftlich schwieriger Umstände, die mit gesellschaftlichen Veränderungen verbunden waren, engagierte sich Jenoptik frühzeitig für Kunst. Ein besonderes Beispiel dafür ist die Ausstellungsreihe tangente, die Jenoptik 1994 ins Leben gerufen hat. Damit holt sie Kunst ins eigene Haus und teilweise an andere Ausstellungsorte in Jena. Die tangente hat einen festen Platz im gesellschaftlichen Engagement der Jenoptik und im kulturellen Leben der Region gefunden. Es sind ungewohnte und neuartige Berührungspunkte mit der Bildenden Kunst, die immer wieder Impulse zum Nachdenken vermitteln.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Huber & Treff.