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tangente 50: Peter Wackernagel "in space"

Peter Wackernagel "in space"

Die 50. Auflage der Ausstellungsreihe tangente zeigt Werke des in Jena und Dresden lebenden Künstlers Peter Wackernagel. Vernissage am 27. März 2017, 18 Uhr, im Foyer der JENOPTIK AG.

Der virtuelle Raum steht im Zentrum der Kunst von Peter Wackernagel. Am Computer modelliert und konstruiert er aus unregelmäßigen Flächen räumliche Formen, die er dann als Objekte oder grafische Arbeiten erfahrbar ins Reale umsetzt. Licht und Schatten, Auf- und Abfaltungen sowie die Überlagerung räumlicher Strukturen sind wesentliche form- und raumgebende Mittel. Scharfkantig und immateriell provozieren seine Arbeiten die Wahrnehmung des Betrachters und erzählen von einer anderen Welt.

Durch die Übertragung der zunächst am Computer konstruierten Entwürfe in die Realität macht der Künstler den simulierten Raum erfahrbar, wobei er mit dem Spiel von Oberfläche und Ausdehnung, der Simulation von Licht und Schatten, der Projektion grafischer Elemente oder der Überlagerung von geometrischen Formen irritierende räumliche Wirkungen erschafft. Peter Wackernagel deutet damit über die Grenzen des physischen Raumes hinaus und lässt Räume jenseits unserer gewohnten Wahrnehmung erahnen.

Peter Wackernagel wurde 1984 in Magdeburg geboren und hat 2011 sein Diplom an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden erworben. Anschließend war er dort zwei weitere Jahre Meisterschüler bei Professor Martin Honert.

Peter Wackernagel ist einer der vielversprechendsten Nachwuchskünstler Deutschlands. Mit ihm feiert Jenoptik ihre nunmehr 50. tangente. Dass es sich lohnt, Kunst und Technologie zu verbinden, hat Jenoptik schon in den Gründungsjahren erkannt. Trotz wirtschaftlich schwieriger Umstände, die mit gesellschaftlichen Veränderungen verbunden waren, engagierte sich Jenoptik frühzeitig für Kunst. Ein besonderes Beispiel dafür ist die Ausstellungsreihe tangente, die Jenoptik 1994 ins Leben gerufen hat. Damit holt sie Kunst ins eigene Haus und teilweise an andere Ausstellungsorte in Jena. Die tangente hat einen festen Platz im gesellschaftlichen Engagement der Jenoptik und im kulturellen Leben der Region gefunden. Es sind ungewohnte und neuartige Berührungspunkte mit der Bildenden Kunst, die immer wieder Impulse zum Nachdenken vermitteln.

Zur Ausstellung (28.03. – 23.06.2017)

Vernissage: 27. März 2017, 18 Uhr
im Foyer des Ernst-Abbe-Hochhauses | Carl-Zeiß-Straße 1 | 07743 Jena
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 10 bis 17 Uhr | Freitag 10 bis 15 Uhr
Eintritt frei.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Huber & Treff.