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Jena setzt Zeichen für die Zukunft: Jetzt für den Deutschen Demografie Preis 2026 bewerben

Preisverleihung am 4. Juni 2026 erstmals in Thüringen – Oberbürgermeister Nitzsche, Jenoptik und Ed. Züblin AG – Direktion Ost rufen zur Bewerbung auf.

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Der demografische Wandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und in Jena wird gezeigt, wie man ihn aktiv gestalten kann. Gemeinsam mit dem Demographie Netzwerk (ddn) ruft der Oberbürgermeister der Stadt Jena, Thomas Nitzsche, sowie Jenoptik als Hauptsponsor der diesjährigen Preisverleihung und Ed. Züblin AG – Direktion Ost Unternehmen, Organisationen und Initiativen dazu auf, sich bis zum 31. Januar 2026 für den Deutschen Demografie Preis 2026 zu bewerben.

Der Preis würdigt Projekte, die innovative Antworten auf die demografischen Veränderungen geben und damit die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft sichern. Jena steht für Fortschritt und Vernetzung und möchte mit diesem Aufruf zeigen, dass gerade in unserer Region zahlreiche Unternehmen mit kreativen Ideen vorangehen.

„Jena ist eine Stadt der Wissenschaft und der Innovation. Wir wissen, dass der demografische Wandel nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance ist. Mit dem Deutschen Demografie Preis wollen wir zeigen, wie kreative Lösungen unsere Gesellschaft stärken können. Ich lade alle Akteure aus unserer Region herzlich ein, ihre Projekte einzureichen“, betont Oberbürgermeister Thomas Nitzsche.

Warum ist das wichtig?

Der demografische Wandel ist für alle Unternehmen eine Herausforderung, gerade auch in Thüringen. Denn bis 2035 schrumpft die Bevölkerung Thüringens von rund 2,1 Mio. auf etwa 1,9 Mio., wobei der Anteil der Menschen im erwerbsfähigen Alter von 61 % auf 56 % sinkt (Bernhardt et al. 2023, S.6). Altersbedingt scheiden rund 385.500 Arbeitskräfte aus, während nur etwa 247.100 Stellen neu besetzt werden können (Bernhardt et al. 2023, S.72). Die demografische Veränderung macht deutlich, wie wichtig es ist, neue Wege auch bei der Arbeit zu gehen. Mit dem Deutschen Demografie Preis werden bundesweite Ansätze sichtbar gemacht und ausgezeichnet.

Wer kann sich bewerben?

Alle Unternehmen, Institutionen, Bildungseinrichtungen, NGOs und Initiativen aus ganz Deutschland sind eingeladen, ihre Konzepte einzureichen. Besonders Projekte aus Thüringen und Jena sollen die Chance nutzen, bundesweit Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Die Bewerbungen können in vier Kategorien eingereicht werden:

  • Wirksame Vielfalt – Zusammenhalt stärken
  • Kompetenzen entwickeln – Perspektiven schaffen
  • Die Zukunft der Arbeit gestalten
  • Gesundheit ganzheitlich fördern
Ob umfassendes Konzept oder kreative Einzelmaßnahme – jede Idee zählt. Auch kleine Projekte können große Veränderungen anstoßen.

Jenoptik als Hauptsponsor der diesjährigen Preisverleihung und Partner der Kategorie „Die Zukunft der Arbeit gestalten“

Jenoptik, einer der größten Arbeitgeber Thüringens mit rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an seinem Hauptstandort Jena und dem Standort Triptis, unterstützt den Preis als Hauptsponsor und ist Partner der Kategorie „Die Zukunft der Arbeit gestalten“.

Diese Preiskategorie steht für Lösungen, die moderne Arbeitswelten schaffen, Fachkräfte sichern und neue Perspektiven eröffnen.

„Als Technologieunternehmen wissen wir, wie entscheidend zukunftsfähige Arbeitsmodelle für den Erfolg sind“, betont Olaf Drillisch-Saathoff, Vice President Global HR bei Jenoptik „Wir möchten Organisationen ermutigen, ihre Ideen einzubringen und gemeinsam die Arbeitswelt von morgen zu gestalten. Dabei gilt es besonders, auch Konzepte zu erarbeiten, die den demografischen Wandel mit einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft und Belegschaft abfedern.“

Was kann ein preiswürdiges Projekt sein?

Die Bandbreite möglicher Einreichungen ist groß:

  • Neue Arbeitszeitmodelle, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern
  • Digitale Lösungen, die Arbeitsprozesse effizienter machen
  • Innovative Weiterbildungsprogramme, um Fachkräfte zu sichern
  • Pilotprojekte für altersgerechte Arbeitsplätze
  • Kleine Ideen mit großer Wirkung, wie z. B. Mentoring-Programme oder Initiativen zur Stärkung von Teamvielfalt

Best Practice: Züblin zeigt, wie es geht

Wie so ein preiswürdiges Projekt aussehen kann, zeigte die Ed. Züblin AG bereits beim Deutschen Demografie Preis 2024 mit dem Projekt „Wir bauen mit Vielfalt“. Mehr dazu im Podcast: Bauen mit Vielfalt – Wie Züblin den Fachkräftemangel löst.

Beim diesjährigen Deutschen Demografie Preis ist die Ed. Züblin AG – Direktion Ost zusammen mit Jenoptik als Partner aus der Region dabei. Dabei übernimmt Züblin den Juryvorsitz der Kategorie „Wirksame Vielfalt- Zusammenhalt stärken“ als ddp-Partner.

Jetzt bewerben und Zukunft gestalten!

Die Einreichungen können bis zum 31. Januar 2026 über die Website www.deutscher-demografie-preis.de erfolgen. Gerade Thüringer Unternehmen und Institutionen sind eingeladen, ihre Ideen einzubringen. Die Jury bewertet Demografiebezug, Zielsetzung, Herausforderungen, Wirksamkeit, Ressourcen, Übertragbarkeit sowie den Innovationsgrad. Aus allen Einreichungen werden pro Kategorie jeweils drei Konzepte nominiert. Beim ddp Future Pitch am 19. März 2026 präsentieren die Nominierten ihre Projekte in einer digitalen Live-Session vor Jury und Publikum als Teil des Auswahlprozesses für den Deutschen Demografie Preis. Die Preisträger*innen werden schließlich bei der festlichen Preisverleihung am 4. Juni 2026 im Volkshaus Jena ausgezeichnet. „Jede Bewerbung trägt dazu bei, voneinander zu lernen und gemeinsam eine zukunftsfähige Gesellschaft zu schaffen“, sagt Martina Schmeink, Geschäftsführerin von Das Demographie Netzwerk e.V. (ddn).

Im Bild von links: Robert Frank, Ed. Züblin AG – Direktion Ost, Sabine Klisch, JENOPTIK AG, Martina Schmeink, Das Demographie Netzwerk e.V., Oberbürgermeister der Stadt Jena, Thomas Nitzsche. ©Stadt Jena

Das Bild ist verfügbar in der Jenoptik-Bilddatenbank unter media.jenoptik.com in der Kategorie Events & CSR.

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