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tangente digital art: Chris Hoffmann – “Residue Entropy Light” (UK 2026)

Farbdurchflutete Lebewesen im Mikroskop-Stil ab Montag, 30. März, am Ernst-Abbe-Hochhaus. Die neunte Kunstprojektion tangente digital art läuft bis 12. April jeden Abend von 19:30 Uhr bis 22:30 Uhr zu jeder vollen und halben Stunde.

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In der eigens für das Jenoptik-Hochhaus konzipierten Arbeit „Residue Entropy Light“ erschafft Chris Hoffmann abstrakte, farbdurchflutete Lebewesen, deren Formensprache in unmittelbarem Dialog mit der Bildästhetik naturwissenschaftlicher Mikroskopieverfahren steht. Die Gestalt der Kreaturen erinnert an die organische Komplexität von Bärtierchen, Radiolarien und anderen Mikroorganismen – jenen Wesen, die erst durch moderne Aufnahmetechniken in ihrer vollen morphologischen Pracht sichtbar werden.

Hoffmann verhandelt dabei das Potenzial moderner Bildtechnologien: Werkzeuge der Naturwissenschaft werden hier nicht zur bloßen Dokumentation, sondern zur ästhetischen Erkenntnisvermittlung. Die digitale Transformation der Mikrowelten ins Monumentale – ihre Überführung aus dem Unsichtbaren in den öffentlichen, architektonischen Raum – vollzieht eine radikale Skalenverschiebung, die das Vertraute neu scheinen lässt. Was im Alltag jenseits der Wahrnehmungsschwelle existiert, gewinnt in der Projektion ins Überlebensgroße eine überwältigende Präsenz.

Die Jenoptik tangente digital art wird kuratiert von Robert Seidel und Galerie Huber & Treff.

Chris Hoffmann – Ugly Stupid Honest

Chris Hoffmann ist ein in Deutschland geborener und in Großbritannien lebender Künstler, der sich auf die Gestaltung immersiver Welten und abstrakt-verspielter Charaktere spezialisiert hat. Sein Künstlername „Ugly Stupid Honest” steht für einen Freiraum ungefilterten, authentischen Ausdrucks und einen experimentellen Umgang mit digitalen Technologien. Hoffmanns Stil ist geprägt von verspielten, oft kreatürlichen Motiven und einer bewusst naiven Bildsprache, die von japanischer Kawaii-Ästhetik und Popkultur inspiriert ist. In seinen vielschichtigen Arbeiten erforscht er das empathische Potenzial abstrahierter Formen – einen Ansatz, den er in experimentellen Designprojekten für Unternehmen wie Apple, Samsung, Google und Microsoft angewendet hat. In Zusammenarbeit mit ZEITGUISED waren seine experimentellen Filme in Ausstellungen im Marta Herford, im Victoria & Albert Museum London und im Design Museum Gent zu sehen.

Zur Jenoptik-tangente: Berührungspunkte Wirtschaft & Kunst

Die hauseigenen Kunstausstellungen der Jenoptik gibt es bereits seit 1996. Sie bieten unter dem Namen „tangente“ Berührungspunkte von Wirtschaft, Technologie, Kunst, Licht und Wahrnehmung. 2022 wandelte Jenoptik die Ausstellungsreihe zur „tangente digital art“, die internationale und nationale digitale Kunst am Hochhaus und Hauptsitz der Jenoptik zeigt, und holt damit ihr Kunstengagement in den breiteren öffentlichen Raum. Projiziert werden die Kunstwerke jeweils in eine Größe von 960 bzw. 625 m2 an zwei Fassaden des Hochhauses im Zentrum der Lichtstadt Jena. „Residue Entropy Light“ ist die neunte Ausstellung der tangente digital art.

Details zur Ausstellung

Dank an die Künstler*innen und unsere Partner*innen

Für die Umsetzung danken wir den fantastischen Künstlern und unseren engagierten Partner*innen, die die Weiterentwicklung unseres Kunst-Engagements begleiten und unterstützen und damit erst möglich machen: JenaKultur, der Galerie Huber & Treff und Robert Seidel für die Kuration unserer Ausstellungen und der Laser Event Company für die Betreuung der Videomapping-Anlage.

Bild: ©Frank Liebold, Jenafotografx

Über Jenoptik

Jenoptik ist als global agierender Technologie-Konzern im Photonik-Markt tätig. Zu unseren Schlüsselmärkten zählen vor allem die Halbleiter-, Medizin-, Mess- und Verkehrstechnik. Knapp 4.500 Mitarbeiter arbeiten weltweit im Jenoptik-Konzern, Hauptsitz ist Jena (Deutschland). Die JENOPTIK AG ist an der Deutschen Börse in Frankfurt notiert und wird im MDax und TecDax geführt. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Jenoptik einen Umsatz von 1.046 Mio Euro.

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