„Maximale Perspektive“: Zum 35. Mal trafen sich Thüringens junge Nachwuchsforscher*innen
Sieben Teams der Gewinnerprojekte vom Landeswettbewerb Jugend forscht Thüringen fahren Ende Mai zum Bundeswettbewerb nach Herzogenaurach.
Die 160 Schülerinnen und Schüler (im Vorjahr 137) aus ganz Thüringen, die am Mittwoch, 1. April 2026, ihre Ideen und Projekte der Jury präsentierten, sind alle Gewinner.
Thüringens Forschernachwuchs stellte in der ad hoc Arena Jena insgesamt 80 Projekte und Ideen (im Vorjahr 61) in den je sieben Fachgebieten in den beiden Wettbewerbssparten „Jugend forscht“ sowie „Jugend forscht junior“ vor. Jeweils die besten drei wurden ausgezeichnet. Sieben Teams des Landeswettbewerbs Jugend forscht vertreten Thüringen beim Bundesausscheid vom 28. bis 31. Mai in Herzogenaurach.
Zudem erhielten zahlreiche Projekte und Schulen für ihre innovativen Ansätze Sonderpreise, darunter die der Landespaten und Ausrichter des Wettbewerbs: der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), die besonderes Engagement von Schulen auszeichnet, und der JENOPTIK AG für innovative Wirtschaftsideen. Vertreten wurden die Landespaten durch Adrian König, Leiter des Innovationsmanagements von Jenoptik, und Dr. Sven Günther, Vorstand der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen.
Adrian König: „Bei Jenoptik erleben wir jeden Tag, dass Innovation mit Neugier beginnt. Umso beeindruckender ist es zu sehen, mit wie viel Kreativität, fachlicher Tiefe und Begeisterung die jungen Forscherinnen und Forscher in Thüringen ihre Ideen entwickeln. Sie zeigen, was möglich wird, wenn man den Mut hat, Fragen neu zu stellen und über das Offensichtliche hinauszudenken. Genau daraus entstehen die Ideen und Lösungen von morgen.“
Dr. Sven Günther: „Jugend forscht zeigt, wie Innovation beginnt. Wenn junge Menschen Raum bekommen, ihre Ideen zu entwickeln, entstehen genau die Kompetenzen, die Innovation braucht: Neugier, Mut und der Wille, Neues umzusetzen. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, diese Talente weiter zu begleiten – denn sie sind das Innovationspotenzial Thüringens und die Innovationskraft von morgen.“
Jenoptik und Stiftung danken allen Beteiligten, die den Wettbewerb ermöglichen: Schülern, Eltern, Wettbewerbsleiter*innen und den Jury-Mitgliedern.
Als Landespaten ermöglichten die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen und Jenoptik in Kooperation jährlich den Landeswettbewerb, der am 1. April 2026 zum 35. Mal in Thüringen stattfand. Ein Dank der Organisatoren gilt neben den Schüler*innen für ihre innovativen Ideen und ihren Eltern für die Ermutigung und Förderung auch den zahlreichen Helfer*innen rund um die Wettbewerbe – sowohl in den Regionen und als auch beim Thüringenausscheid. Dazu gehören vor allem die Wettbewerbsleiter*innen in den Regionen und die Landeswettbewerbsleitung Dr. Uta Purgahn (Jugend forscht) und Tom Fleischhauer (Jugend forscht Junior) sowie die zahlreichen Jurymitglieder (insgesamt 44 in den Regionalwettbewerben und beim Landeswettbewerb), die mit dem Nachwuchs ins Gespräch kommen, die Ideen hinterfragen und – so schwer dies auch oftmals ist – bewerten und die Sieger küren.
Die Jury beim Landeswettbewerb setzt sich aus Vertreter*innen von Thüringer Schulen und Hochschulen, Instituten und Unternehmen zusammen. Moderiert wurde die Veranstaltung am Mittwochnachmittag von Daniela Schmidt, Wissenschaftsmoderatorin beim mdr, die Musik machte die Schülerband „Die Weberknechte“ der Integrierten Gesamtschule Grete Unrein, Jena.
Das diesjährige Motto von Jugend forscht, einer bundesweiten Initiative der Stiftung Jugend forscht e. V. unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, ist „Maximale Perspektive“ mit der Botschaft: Worauf wartet Ihr? Seid offen für Neues. Wagt die Maximale Perspektive. Bundesweit ist es das 61. Wettbewerbsjahr von Jugend forscht.
Hinweise zur Preisvergabe
Alle am Mittwochnachmittag vergebenen Preise können Sie den beiliegenden Übersichten (Jugend forscht / Jugend forscht Junior) entnehmen (siehe Download). Beim Wettbewerb Jugend forscht gab es nicht in jedem der Fachgebiete einen ersten Platz. So teilen sich in den Fachgebieten Arbeitswelt und Mathe/Informatik jeweils zwei Projekte den 2. Platz. In den Bereichen Biologie und Technik hingegen belegen zwei Projekte den 1. Platz. Die Erstplatzierten vertreten Thüringen im Bundeswettbewerb.
Die Vergabe der Preise erfolgte durch:
- Adrian König, Leiter des Innovationsmanagements Jenoptik (Ausrichter und Landespate)
- Dr. Sven Günter, Vorstand der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (Ausrichter und Landespate)
- Christian Tischner, Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur
- Dr. Jessica Bönsch, Geschäftsführende Vorständin der Stiftung Jugend forscht e. V.
- Dr. Uta Purgahn, Wettbewerbsleitung Thüringer Landeswettbewerb Jugend forscht
- Tom Fleischhauer, Wettbewerbsleitung Thüringer Landeswettbewerb Jugend forscht junior
Erste Bilder vom Event stehen Ihnen in der Event-Galerie der Jenoptik-Bilddatenbank zur Verfügung, weitere werden am 2. April ergänzt.
Bild: ©Thomas Müller für Jenoptik und Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen
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